Aktuelle Neuerscheinung

Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Kinder- und Jugendhilfeverwaltungsvereinfachungsgesetzes - Gesamttext und Begründungen -

FORUM JUGENDHILFE

Heft 2/2014
mit den Inhalten: u.a. 24/7 Kinder- und Jugendhilfe.viel wert.gerecht.wirkungsvoll; Was bedeutet Erasmus+ JUGEND IN AKTION für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe

Jugendberufsagenturen aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe

Beitrag der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ, Frau Prof. Dr. Karin Böllert, zu einem Fachgespräch der Bundesagentur für Arbeit „Hand in Hand oder unter einem Dach?“ Ansätze zur Gestaltung von Jugendberufsagenturen im Spiegel der Praxis am 24.06.14 in Berlin.

24.07.2014

Positionspapier „Sexualisierte Gewalt als verbindliches Thema in der Aus-, Fort- und Weiterbildung" vom AGJ-Vorstand verabschiedet

In dem vom Vorstand der AGJ im Juni 2014 beschlossenen Positionspapier wird die Frage der verbindlichen Verankerung des Themas sexualisierter Gewalt in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in verschiedenen Perspektiven aufgegriffen. Ausgangspunkte der in diesem Papier formulierten Eckpunkte für die Entwicklung und Implementierung von Lerninhalten für die Aus-, Fort- und Weiterbildung bilden sowohl die aktuelle Rechtsentwicklung zum Kinderschutz (SGB VIII, BKiSchG) als auch die Forderungen und Empfehlungen der einschlägigen Fachberatungen in Deutschland sowie weiterer Akteure, beispielsweise des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch oder des Runden Tisches Heimerziehung. Da die Ausbildung pädagogisch-professionellen Handelns im Umgang mit sexualisierter Gewalt als kontinuierlich prozesshafter und reflexiver Diskurs anzusehen ist, legt die AGJ für die Ausweisung der Kompetenzanforderungen die folgenden drei (beruflichen) Phasen als Strukturierungsmerkmal zugrunde: die Phase der Ausbildung/des Studiums, die Phase der Berufseinmündung sowie die Phase der Fort- und Weiterbildung. Für die Ausbildungsphase/das Studium empfiehlt die AGJ die Entwicklung und Implementierung eines Basismoduls zum Thema sexualisierte Gewalt und ihrer Folgen, um eine verbindliche Behandlung und Auseinandersetzung mit dem Thema zu gewährleisten. Für die Berufseinmündungsphase sollen gezielte Angebote bereitgestellt werden, mit denen das im Rahmen der Ausbildung/des Studiums vermittelte Wissen durch Vertiefung und Spezialisierung in eine professionelle Handlungskompetenz transferiert werden kann. In Bezug auf die Phase der Fort- und Weiterbildung empfiehlt die AGJ eine weiterführende Vertiefung und Spezialisierung über Fort- und Weiterbildungen in bedarfsgerechter und gestufter Form in Abhängigkeit von dem jeweiligen Handlungsfeld sowie der Nähe zur Ziel- bzw. Betroffenengruppe.

20.06.2014

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2014 verliehen. Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz zeichnete die diesjährigen Preisträger aus

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ zeichnete am 3. Juni 2014 im Rahmen des 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages in Berlin drei herausragende Arbeiten mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis – Hermine-Albers-Preis – 2014 aus. Drei weiteren Arbeiten sprach sie eine Anerkennung aus. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 12.000 Euro vergeben. Die Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder, Ministerin Irene Alt, übergab den Preis. In ihrer Festrede würdigte die Ministerin die Bedeutung des Preises für die Länder und ging auf die gesellschaftliche Bedeutung der Jugendpolitik ein. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hatte den Praxispreis 2014 zum Thema „Jugendpolitik vor Ort gestalten" ausgeschrieben.

12.06.2014

Gauck und Schwesig beim DJHT | 50.000 Besucher in Berlin Rückenwind aus Berlin für die Zukunftsbranche Deutschlands

Berlin 5. Juni 2014: Europas größter Jugendhilfe-Gipfel ist heute Nachmittag in Berlin zu Ende gegangen. Den Schlusspunkt setzte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Nahezu 50.000 Besucher waren zum 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) auf das Messegelände gekommen. Drei Tage lang stand der zentrale Seismograph für alles, was Kinder und Jugendliche bewegt, in der Hauptstadt: Berlin war Mekka der Kinder- und Jugendhilfe – die Plattform für Initiativen, Innovationen, Impulse und Ideen rund um die „Generation U27“. Vom Sozialarbeiter im Jugendzentrum bis zur Kita-Erzieherin, vom Streetworker bis zum Jugendamtsleiter – der DJHT war „Pflichttermin“ für alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die Organisatoren des DJHT zogen heute eine positive Bilanz: „Von Berlin aus geht ein Impuls in die ganze Republik“, sagte Prof. Dr. Karin Böllert. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ sprach von einem „starken Rückenwind von der Spree für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland“. Dabei stehe eine Botschaft klar im Mittelpunkt: „Kein Kind und kein Jugendlicher darf in unserer Gesellschaft verloren gehen. Kinder und Jugendliche sind Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft“, so Prof. Böllert.

10.06.2014

AGJ-Stellungnahme für die Monopolkommission

Die Monopolkommission, die ein unabhängiges Beratungsgremium ist, das die Bundesregierung und die gesetzgebenden Körperschaften auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik, des Wettbewerbsrechts und der Regulierung berät, befasst sich in ihrem nächsten Hauptgutachten (§ 44 Abs. 1 S. 1 GWB) unter anderem mit der Wettbewerbssituation in der Wohlfahrtspflege. Die AGJ wurde gebeten, eine Stellungnahme in Bezug auf einen Fragenkatalog abzugeben. Dieser enthält insbesondere Fragen zur Organisation der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland, wie beispielsweise die Verteilung der Marktanteile der Träger der öffentlichen und der freien Jugendhilfe (privat-gemeinnützig, privat-gewerblich), das Vorliegen von Wettbewerbshindernissen sowie die Organisation der Jugendhilfeausschüsse. In der AGJ-Stellungnahme werden die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Träger der öffentlichen und der freien Jugendhilfe zum Wohl der Adressatinnen und Adressaten sowie die Grundlagen der Finanzierung für die Erbringung von rechtsanspruchsgesicherten bzw. nicht rechtsanspruchsgesicherten Leistungen und die damit verbundenen Voraussetzungen und möglichen Weiterentwicklungserfordernisse erläutert. In Bezug auf den Jugendhilfeausschuss werden dessen Zusammensetzung und Aufgabenbereiche sowie die Bedeutung der Jugendhilfeplanung beschrieben. Die vollständige Fassung der AGJ-Stellungnahme steht Ihnen hier zur Verfügung.

02.05.2014

Kinder- und jugend(hilfe)politisches Leitpapier zum 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

Mit dem kinder- und jugend(hilfe)politischen Leitpapier will die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ erneut den fach- und jugendhilfepolitischen Diskurs anstoßen. Das Papier soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe leisten sowie den kritischen Austausch zwischen Politik, Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und ihren Schnittstellen befördern.

17.04.2014

Vorstand der AGJ beschließt Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz

Zum Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1. Januar 2012 haben die AGJ und die BAG Landesjugendämter Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz formuliert. Die Handlungsempfehlungen sollen als Orientierungsrahmen dienen und erste Hinweise zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes für die örtliche Ebene der Kinder- und Jugendhilfe geben. Sie beinhalten Informationen zu Frühen Hilfen, zum Auf- und Ausbau von Netzwerkstrukturen im Kinderschutz, zu Verfahrensvorgaben zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes, zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, zur Sicherstellung der Beratungsqualität und der Kontinuität bei Hilfe in Pflegeverhältnissen, zur Qualitätsentwicklung sowie zur Kinder- und Jugendhilfestatistik. Darüber hinaus sind die Informationen zu den Neuregelungen zur Betriebserlaubnis mit aufgenommen worden. Der Vorstand der AGJ hat die Handlungsempfehlungen auf seiner Sitzung am 21./22. Juni d. J. beschlossen. Die Handlungsempfehlungen sowie die Verwaltungsvereinbarung „B u n d e s i n i t i a t i v e N e t z w e r k e F r ü h e H i l f e n u n d F a m i l i e n h e b a m m e n“ 2 0 1 2 – 2 0 1 5 (gem. § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz) finden Sie auf der weiterführenden Site.

29.06.2012

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