Im Fokus

Lieferbar: SGB VIII, 29. Auflage (STAND: nach Beschluss des BTHG)

Die 29. Auflage des Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher ist ab sofort lieferbar und befindet sich inhaltlich auf dem Stand nach Beschluss des Bundesteilhabegesetzes. Die Publikation kann über den AGJ-E-Shop oder über bestellung@agj.de bestellt werden.

Jetzt bewerben - Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2018: Politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Praxispreis des  Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises 2018 – Hermine-Albers-Preis –  zum Thema „politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe“ ausgeschrieben. Der Medienpreis und der Theorie- und Wissenschaftspreis haben keine Themenbindung. Mit der Ausschreibung des Praxispreises spricht die AGJ Organisationen, Initiativen, Träger und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe an, die mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der politischen Bildung leisten und ihr neue Impulse geben. Vor dem Hintergrund der Krise der EU (u.a. Brexit) fordert die AGJ insbesondere auch Projekte der politischen Bildung mit europäischen Bezug auf, sich für den Praxispreis zu bewerben. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie (Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis und Medienpreis) kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden Der Preis wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet und vom Vorstand der AGJ alle zwei Jahre verliehen. Ausschreibungszeitraum für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 ist der 1. März bis 31. Oktober 2017 (Eingangsdatum).

AGJ-Mitgliederversammlung 2017 in Erfurt

Auf der Mitgliederversammlung am 12. Mai wurden drei neue Mitglieder in die AGJ aufgenommen. Darüber hinaus wurden 2 Einzelpersönlichkeiten aus dem Bereich der Behindertenhilfe in den Vorstand gewählt: Tina Cappelmann und Norbert Müller-Fehling.

Zwischenruf zum Qualitätsentwicklungsprozess „Frühe Bildung“ von Bund und Ländern

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ begrüßt und unterstützt den gemeinsamen Qualitätsweiterentwicklungsprozess der Kindertagesbetreuung von Bund und Ländern. Mit einem Zwischenruf bringt die AGJ elf konkrete Einschätzungen und Empfehlungen in die Diskussion ein.

Der erste Entwurf – ein Minimalkonsens?

Der Vorstand der AGJ hat eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen vom 17. März 2017 (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) beschlossen. In dieser Stellungnahme wird nicht nur auf die Regelungsvorschläge des Referentenentwurfs eingegangen, sondern es werden auch Hinweise zur Fortführung des Diskussionsprozesses „Inklusive Lösung“ und „Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung“ gegeben.

Europapolitischer Zwischenruf: Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Europa verteidigen! Europa mit einer jugend- und bildungspolitischen Agenda erneuern!

Der AGJ-Vorstand hat am 27.03.2017 – zwei Tage nach dem 60jährigen Geburtstag der Europäischen Union – das Positionspapier „Europapolitischer Zwischenruf: Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Europa verteidigen! Europa mit einer jugend- und bildungspolitischen Agenda erneuern!“ beschlossen. Vor dem Hintergrund der europäischen Krisendynamik, welche die eng mit Europa verbundenen Lebenswelten und Zukunftschancen aller Kinder und Jugendlichen zunehmend gefährdet, bezieht das Papier klar Stellung für ein starkes, soziales Europa. Die AGJ unterstreicht die Verantwortung von sowohl Politik und Verwaltung als auch Zivilgesellschaft für den Fortbestand und die Weiterentwicklung des europäischen Projektes. Davon ausgehend fordert die AGJ eine bewusste Rückbesinnung auf die europäischen Errungenschaften und Werte sowie eine politische Erneuerung hin zu einem sozialen Europa. Die AGJ sieht es als vordringlich an, sich mehr als bisher für die Schaffung positiver Lebensperspektiven für Kinder und Jugendliche in Europa einzusetzen. Das Papier zeigt auf, wie es mithilfe einer jugend- und bildungspolitischen Agenda gelingen kann, Europa kind- und jugendgerechter, demokratischer, inklusiver und erfahrbarer zu machen. Zugleich nimmt der Zwischenruf auch die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe selbst in den Blick und fordert Träger und Fachkräfte auf, sich sehr viel offensiver in den europapolitischen Diskurs zu begeben und sich für die europäische Idee einzusetzen.

Materialien zur 15. KJB Fachtagung

Mit den zentralen Ergebnissen des Berichtes beschäftigte sich eine Fachtagung der AGJ "Jugend ermöglichen: Grundlagen und Perspektiven des 15. Kinder- und Jugendberichts" in Kooperation mit der Sachverständigenkommission (Vorsitz Prof. Dr. Rauschenbach), die vom 2. bis 3. Februar in Berlin stattfand. Staatssekretär Dr. Kleindiek stellte die Stellungnahme der Bundesregierung vor. Foto (rechts): Bildschön

Novellierung SGB VIII: Widersprüche im Reformprozess

Bereits im Februar d. J. hat die AGJ Empfehlungen zum Reformprozess SGB VIII veröffentlicht. Die nun vorliegende Stellungnahme gleicht die dort dargelegten Positionen mit dem ArbeitsE des BMFSFJ vom August ab, führt die Positionen, wo erforderlich, fort oder schärft diese und greift weitere Aspekte auf. Verabschiedet wurde das Papier am 29. September d. J. vom Vorstand der AGJ.

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 3/2016

FORUM JUGENDHILFE 1/2017

mit dem Schwerpunkt: 15. Kinder- und Jugendbericht

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