Im Fokus

AGJ-Mitgliederversammlung 2017 in Erfurt

Auf der Mitgliederversammlung am 12. Mai wurden drei neue Mitglieder in die AGJ aufgenommen. Darüber hinaus wurden 2 Einzelpersönlichkeiten aus dem Bereich der Behindertenhilfe in den Vorstand gewählt: Tina Cappelmann und Norbert Müller-Fehling. Einen ausführlichen Bericht zur AGJ-Mitgliederversammlung finden Sie im FORUM Jugendhilfe, Heft 2/2017. (Bildquelle: Bildschön)

Stellenausschreibung

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, der Zusammenschluss von Akteuren und Strukturen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene mit Sitz in Berlin, sucht zum 1. September 2017 für das Referat Finanz- und Personalwesen einen / eine Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin Finanzen und Personal in Teilzeit mit 19,5 Std. pro Woche, kurz- bzw. mittelfristig ist eine Aufstockung auf 30 Wochenstunden bzw. auf Vollzeit über Projektstunden möglich (unbefristet). Lesen Sie hier die ausführliche Stellenausschreibung.

Zwischenruf zum Qualitätsentwicklungsprozess „Frühe Bildung“ von Bund und Ländern

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ begrüßt und unterstützt den gemeinsamen Qualitätsweiterentwicklungsprozess der Kindertagesbetreuung von Bund und Ländern. Mit einem Zwischenruf bringt die AGJ elf konkrete Einschätzungen und Empfehlungen in die Diskussion ein.

Der erste Entwurf – ein Minimalkonsens?

Der Vorstand der AGJ hat eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen vom 17. März 2017 (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) beschlossen. In dieser Stellungnahme wird nicht nur auf die Regelungsvorschläge des Referentenentwurfs eingegangen, sondern es werden auch Hinweise zur Fortführung des Diskussionsprozesses „Inklusive Lösung“ und „Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung“ gegeben.

Europapolitischer Zwischenruf: Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Europa verteidigen! Europa mit einer jugend- und bildungspolitischen Agenda erneuern!

Der AGJ-Vorstand hat am 27.03.2017 – zwei Tage nach dem 60jährigen Geburtstag der Europäischen Union – das Positionspapier „Europapolitischer Zwischenruf: Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Europa verteidigen! Europa mit einer jugend- und bildungspolitischen Agenda erneuern!“ beschlossen. Vor dem Hintergrund der europäischen Krisendynamik, welche die eng mit Europa verbundenen Lebenswelten und Zukunftschancen aller Kinder und Jugendlichen zunehmend gefährdet, bezieht das Papier klar Stellung für ein starkes, soziales Europa. Die AGJ unterstreicht die Verantwortung von sowohl Politik und Verwaltung als auch Zivilgesellschaft für den Fortbestand und die Weiterentwicklung des europäischen Projektes. Davon ausgehend fordert die AGJ eine bewusste Rückbesinnung auf die europäischen Errungenschaften und Werte sowie eine politische Erneuerung hin zu einem sozialen Europa. Die AGJ sieht es als vordringlich an, sich mehr als bisher für die Schaffung positiver Lebensperspektiven für Kinder und Jugendliche in Europa einzusetzen. Das Papier zeigt auf, wie es mithilfe einer jugend- und bildungspolitischen Agenda gelingen kann, Europa kind- und jugendgerechter, demokratischer, inklusiver und erfahrbarer zu machen. Zugleich nimmt der Zwischenruf auch die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe selbst in den Blick und fordert Träger und Fachkräfte auf, sich sehr viel offensiver in den europapolitischen Diskurs zu begeben und sich für die europäische Idee einzusetzen.

Ausschreibung Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2018

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2018 – Hermine-Albers-Preis – ausgeschrieben: In der Kategorie Praxispreis zum Thema "Politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe" und in den Kategorien Medienpreis sowie Theorie- und Wissenschaftspreis ohne Themenbindung. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017. Insgesamt ist der Preis mit 15.000 Euro dotiert. Die ausführliche Ausschreibung finden Sie hier.

Materialien zur 15. KJB Fachtagung

Mit den zentralen Ergebnissen des Berichtes beschäftigte sich eine Fachtagung der AGJ "Jugend ermöglichen: Grundlagen und Perspektiven des 15. Kinder- und Jugendberichts" in Kooperation mit der Sachverständigenkommission (Vorsitz Prof. Dr. Rauschenbach), die vom 2. bis 3. Februar in Berlin stattfand. Staatssekretär Dr. Kleindiek stellte die Stellungnahme der Bundesregierung vor. Foto (rechts): Bildschön

Novellierung SGB VIII: Widersprüche im Reformprozess

Bereits im Februar d. J. hat die AGJ Empfehlungen zum Reformprozess SGB VIII veröffentlicht. Die nun vorliegende Stellungnahme gleicht die dort dargelegten Positionen mit dem ArbeitsE des BMFSFJ vom August ab, führt die Positionen, wo erforderlich, fort oder schärft diese und greift weitere Aspekte auf. Verabschiedet wurde das Papier am 29. September d. J. vom Vorstand der AGJ.

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 3/2016

FORUM JUGENDHILFE 4/2016

mit dem Schwerpunkt: Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag

Projekte