Im Fokus

Wir bedanken uns für die zahlreichen Einsendungen zum Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2020

Das Bewerbungsverfahren für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis - Hermine-Albers-Preis - 2020 ist abgeschlossen. Bewerben konnte man sich für den Praxispreis, den Medienpreis und den Theorie- u. Wissenschaftspreis. Die elfköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Schröer wird im Dezember d. J. ihre mehrmonatige Arbeit aufnehmen. Herzlichen Dank an alle, die sich beworben haben! (Foto: pixabay)

Informationen für Teilnehmende der Konferenz "(Junge) Islamische Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe"

Nachfolgend finden alle, die sich für die Transferkonferenz „Engagiert, dabei und anerkannt?! (Junge) Islamische Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe“ angemeldet haben, Serviceinformationen rund um die Veranstaltung. Hier finden Sie auch aktuelle Programminformationen. Der Anmeldeschluss ist seit fast 2 Wochen abgelaufen. Falls der eine oder die andere noch teilnehmen möchte setzen Sie ich bitte mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung.

AGJ-Vorabkommentierung zur vierten inhaltlichen Sitzung der Bundes-AG „SGB VIII: Mitreden Mitgestalten“: Mehr Inklusion / Wirksames Hilfesystem / Weniger Schnittstellen

Die AGJ-Gesamt-AG SGB VIII hat eine Vorabkommentierung zum Arbeitspapier des BMFSFJ eingereicht, das die Grundlage der vierten inhaltlichen Sitzung des Bundes-AG „SGB VIII: Mitreden - Mitgestalten“ am 17./18. September 2019 bildete.

AGJ: Rechte von jungen Menschen stärken - Kinderrechte ins Grundgesetz

Zum heutigen Tag des dritten globalen Klimastreiks – den sogenannten „fridays for future“-Protesten – und dem Weltkindertag wiederholt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ ihre Forderung Kinderrechte endlich ins Grundgesetz aufzunehmen. „Die über 100 in der AGJ zusammengeschlossenen Verbände und Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe sind sich einig: Der Schutz, die Förderung und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen sind im Grundgesetz zu stärken. Hierfür müssen Staat und Gesellschaft ihr Handeln stärker als bisher auf ihr Wohl ausrichten,“ sagte AGJ-Geschäftsführer Peter Klausch am heutigen Tag in Berlin.

APPELL Exklusion beenden: Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Deutschland feiert aktuell 10‐jähriges Jubiläum des Inkraftretens der menschenrechtlichen Verpflichtungen aus der UN‐Behindertenrechtskonvention. Wie viel Grund zu feiern es gibt, variiert nach Lebensbereichen wie auch jeweiliger Perspektive. Mit der Reform durch das Bundesteilhabegesetz in der letzten Legislaturperiode wollte der Gesetzgeber die Rechte von Menschen mit Behinderungen weiter stärken. In diesem Prozess ausdrücklich ausgenommen war die Hilfeperspektive von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Die Aufhebung der in Deutschland nach wie vor bestehenden und seit Jahrzehnten kritisierten Aufteilung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedliche Zuständigkeiten je nach Behinderungsform sollte einem eigenen Reformprozess vorbehalten bleiben. Dieser blieb aus und ist überfällig.

Inklusion in der Jugendarbeit

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2019 beschäftigt sich die AGJ mit dem Thema Inklusion in der Jugendarbeit. Das Diskussionspapier verdeutlicht, welchen Beitrag Jugendarbeit – trotz vielfältiger struktureller Hindernisse – zur Inklusion junger Menschen mit und ohne Behinderung beitragen will und kann. Der Fokus des Papiers liegt hier auf der Beschreibung inklusiver Praxis und ihrer Gelingensbedingungen. Hierfür wird zunächst auf bestehende rechtliche Rahmenbedingungen und daraus resultierende segregierte Sozialräume und Lebenswelten junger Menschen mit Behinderung eingegangen. Die Potentiale der Jugendarbeit in diesem Kontext werden beleuchtet und positive Beispiele aus der Praxis benannt, welche Inklusion praktisch neu denken und leben. Gelingensbedingungen für inklusive Praxis werden hieraus abgeleitet und mit Empfehlungen für verschiedene Akteure auf unterschiedlichen Ebenen verknüpft. Denn das Ziel, dass junge Menschen mit und ohne Behinderung in der Jugendarbeit ihren Platz finden, Angebote gestalten, sich beteiligen und gemeinsam Alltag leben, wird von der AGJ hier nochmal stark gemacht.

Positionspapier: "Anders als Ihr denkt!“ Ländliche Räume als Gestaltungsaufgabe für die Sozialen Dienste und erzieherischen Hilfen

In der aktuellen Fachdebatte zum Reformvorhaben SGB VIII spielt der ländliche Raum eine nur untergeordnete Rolle. Dabei ist es notwendig, dieses Thema verstärkt in die Fachdebatte einzubringen, da insbesondere im Hinblick auf die Sozialen Dienste und Hilfen zur Erziehung kaum empirisch gesichertes Wissen über deren Entwicklung im ländlichen Raum vorhanden ist. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ setzt sich in dem vorliegenden Positionspapier mit dem Begriff des ländlichen Raums auseinander. Vor diesem Hintergrund formuliert sie zentrale Anforderungen an die Gestaltung sozialer Orte, die Konzeptualisierung von Diensten sowie der Planung und Weiterentwicklung von Angeboten im ländlichen Raum.

Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag 2021

Der Termin für unseren nächsten Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag steht. Europas größter Jugendhilfegipfel findet vom 18. bis 20. Mai 2021 in Essen statt. Das Motto: "Wir machen Zukunft - Jetzt!" Die Veranstalterin - die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ - bedankt sich beim Gastgebenden Land NRW, der Gastgebenden Stadt Essen und beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 2/2019

Im Fokus - Radikalisierung und Extremismus u.a. mit den Themen Linksextremismus, Religiös begründeter Extremismus und Rechtsextremismus

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