Die "Ziele für nachhaltige Entwicklung" und ihre Relevanz für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland

Im September 2015 wurde auf der Hauptversammlung der Vereinten Nationen die „Agenda 2030“ verabschiedet, die sog. „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDGs) für den Zeitraum von 2016 bis 2030 formuliert. Die Agenda 2030 zielt nicht auf weniger als auf die „Transformation unserer Welt“ ab. Ob die SDGs zu dem dafür notwendigen tiefgreifenden Politikwandel sowohl in den Entwicklungsländern als auch in den Industrienationen führen können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Sicher ist aber, dass sie dies nur können, wenn die SDGs breit rezipiert werden und an den relevanten Stellen auch von der Kinder- und Jugendhilfe als Referenzrahmen verstanden werden.

Das in der Geschäftsstelle der AGJ erarbeitete Informationspapier, welches nach Beratungen des AGJ-Vorstandes öffentlich zugänglich gemacht wird, informiert über die SDGs und den Stand ihrer Umsetzung auf EU-Ebene und in Deutschland. Das Papier skizziert zudem inhaltliche Anknüpfungspunkte für die Kinder- und Jugendhilfe und nimmt eine Bewertung der SDGs aus kinder- und jugend(hilfe)politischer Sicht vor.

 

Das Papier kann hier abgerufen werden.

 

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Cover FORUM JUGENDHILFE 3/2017

FORUM JUGENDHILFE 3/2017

u.a. zu: Kinder aus suchtbelasteten Familien, Verschiebebahnhof "Inklusive Lösung", Entwicklung von Pflegekindern im Erwachsenenalter