Verfahrensstandards bei grenzüberschreitenden Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen im Inland

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAGLJÄ) hat auf Ihrer Arbeitstagung vom 18. bis 20. Mai 2016 eine Arbeitshilfe zu "Verfahren bei grenzüberschreitenden Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen im Inland" verabschiedet.

Zum Hintergrund: Den Landesjugendämtern als überörtlichen Trägern der Jugendhilfe obliegt bei grenzüberschreitenden Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen im Inland die Entscheidung über die Erteilung einer Zustimmung. Sie werden bei der Planung einer grenzüberschreitenden Unterbringung "zu Rate" gezogen. Aufgrund der fall- und länderabhängigen Verschiedenheit der Verfahren erscheint es notwendig, einheitliche Kriterien für Verfahrensgestaltungen und Entscheidungsprozesse zu entwickeln, nach denen das Vorliegen gesetzlicher Voraussetzungen zu prüfen und zu beurteilen ist. Die Arbeitshilfe stellt den rechtlichen Auftrag sowie unterschiedliche Ausgangslagen und Möglichkeiten der Verfahrensgestaltung dar. Sie hat zum Ziel, zu einer Vereinheitlichung der Konsultationsverfahren nach Art. 56 Brüssel IIa und zu einer fachlichen Abstimmung in allen diese Verfahren betreffenden Fragen beizutragen.

Quelle: "Verfahren bei grenzüberschreitenden Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen im Inland. Arbeitshilfe der Landesjugendämter zur Durchführung der Konsultationsverfahren nach Art. 56 Brüssel IIa-VO, Art. 33 KSÜ, §§ 45 ff. IntFamRVG" (2016).

Die Arbeitshilfe der BAGLJÄ kann hier abgerufen werden.

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