• Eine Gruppe Jugendlicher steht an einer Wand. Im Vordergrund steht eine junge selbstbewusste Frau.
  • Junger Mann sitzt einsam in einer alten Bibliothek an einem Tisch und arbeitet ein Buch durch. Auf dem Tisch liegt zu seiner rechten Seite ein Stapel Bücher.
  • Ein behinderter Junge und ein Mädchen sitzen vor einem Computer. Hinter den beiden steht eine junge Frau.
  • Eine glückliche junge Familie mit Sohn und Tochter sitzt auf einem Sofa und schaut über die Rückenlehne ins Bild.
  • Zwei 16- bis 17-jährige männliche Auszubildende sitzen an einer Werkbank und bearbeiten ein metallisches Werkstück.
  • Fünfjähriges Mädchen hat bunte Farbklekse auf eine Papierplane gemalt.
  • Student und Studentinnen verschiedener Hautfarben sitzen in einer Bibliothek vor Computern.
  • Glücklicher Großvater sitzt mit seinen Enkelkindern auf einer weißen Holzbank.

AGJ-Vorstand beschließt: 17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag findet rein digital statt        

Zum ersten Mal in seiner mehr als 50-jährigen Geschichte findet der Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) rein digital statt. Angesichts der anhaltenden Pandemielage und der damit verbundenen Risiken hat der AGJ-Vorstand in einer außerordentlichen Sitzung am 11. Februar 2021 beschlossen, den Präsenz-DJHT in Essen abzusagen. Die Pandemielage hat seit Jahresbeginn zu einer zunehmenden Verunsicherung bei den Aussteller*innen, aber auch bei den Mitveranstalter*innen des Fachkongresses geführt, ob die Präsenzelemente im Rahmen eines hybriden DJHT überhaupt noch durchführbar sind. „Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat diese Sorgen sehr ernst genommen und alle möglichen Szenarien intensiv geprüft. Die Entscheidung, den 17. DJHT rein digital durchzuführen, ist der AGJ nicht leichtgefallen. Sehr gerne hätten wir mit allen einen bunten DJHT vor Ort in Essen durchgeführt, aber die Pandemielage lässt uns keine andere Wahl. Die AGJ hofft, mit der durch den Vorstand getroffenen frühzeitigen Entscheidung allen Beteiligten die Planungssicherheit zu geben, die derzeit dringend benötigt wird,“ so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, Prof. Dr. Karin Böllert.

Durch die digitale Durchführung des 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags muss niemand auf den größten Jugendhilfegipfel Europas verzichten. Die Ausrichter*innen von Fachveranstaltungen und die Aussteller*innen, die ihre Angebote hybrid oder in Präsenz geplant hatten, erhalten die Möglichkeit, auf digitale Elemente umzusteigen. „Die Rückmeldungen aus den Organisationen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe dazu, sich an einem rein digitalen DJHT zu beteiligen, sind durchweg positiv. Der DJHT wird zwar anders werden als in der Vergangenheit, aber wir gehen davon aus, dass er auch weiterhin durch die Qualität und Quantität der Angebote auf der Fachmesse und dem Fachkongress seinem Ruf gerecht wird, der größte Jugendhilfegipfel in Europa zu sein“, sagte Prof. Dr. Karin Böllert.

„Wir freuen uns sehr auf den 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag und denken, dass er auch im digitalen Format ein voller Erfolg wird. Einen Grundstein dafür haben wir mit dem jüngst gelaunchten digitalen Messetool gelegt, das nun noch weiter ausgebaut und um vielfältige Networking-Angebote erweitert wird. So macht die Kinder- und Jugendhilfe mit innovativen (digitalen) Methoden auch in Pandemiezeiten deutlich: Wir machen Zukunft – jetzt!“, so AGJ-Geschäftsführerin Franziska Porst.

Informationen zum digitalen 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag finden sie unter www.jugendhilfetag.de. Die Aussteller*innen und Mitveranstalter*innen haben von der AGJ entsprechende Informationsschreiben erhalten.