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JUNGE MENSCHEN ERNST NEHMEN! DIE VORZÜGE INSTITUTIONALISIERTER BETEILIGUNG UND GELEBTER BETEILIGUNGSKULTUR AUF LANDESEBENE FÜR JUNGE MENSCHEN IN STATIONÄREN EINRICHTUNGEN DER ERZIEHUNGSHILFE ERSCHLIESSEN

In fünf Bundesländern haben sich auf Landesebene Interessenvertretungen von jungen Menschen in stationären Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe gebildet, über die sie sich für ihre Rechte, Interessen und Bedarfe einsetzen können. Mit dem Positionspapier „Junge Menschen ernst nehmen! Die Vorzüge institutionalisierter Beteiligung und gelebter Beteiligungskultur auf Landesebene für junge Menschen in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe erschließen.“ will die AGJ den bundesweiten Ausbau und die Verstetigung landesweiter Interessenvertretungen befördern. Das Papier gibt u. a. einen Einblick in die Struktur, inhaltliche Arbeit und Ziele der bestehenden Gremien und identifiziert wesentliche Gelingensbedingungen nachhaltiger und wirkungskräftiger Interessenvertretung.

DAS VERHÄLTNIS VON KINDERSCHUTZ UND HILFEN ZUR ERZIEHUNG – TENDENZEN UND AUSWIRKUNGEN.

In den letzten beiden Jahrzehnten ist eine gewachsene gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Verantwortung für den Kinderschutz zu verzeichnen. Der Gesetzgeber reagierte u. a. mit der Einführung und nachfolgenden Konkretisierung der Schutzvorschriften in § 8a SGB VIII sowie der Verabschiedung des Bundeskinderschutzgesetzes. Die gesamtgesellschaftliche Bedeutungssteigerung des Kinderschutzes hat auch vielfältigste Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Positive Auswirkungen spiegeln sich u. a. in der erhöhten Sensibilisierung der sozialpädagogischen Fachkräfte für den Schutz von Kindern und Jugendlichen wider. Mit dem Bedeutungszuwachs des Kinderschutzes sind aber auch Herausforderungen für eine Aufgabenwahrnehmung der Kinder- und Jugendhilfe, die die Rechte der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien achtet und sensibel gegenüber Schutz- und Hilfebedürfnissen ist, verbunden. Die AGJ hinterfragt in ihrem Positionspapier damit verbundene, teilweise etablierte Vorgehensweisen, Instrumente und Rahmenbedingungen, um daran anknüpfend, notwendige Reflexions- und Handlungsbedarfe aufzuzeigen und einzufordern.

„Anders als Ihr denkt!“ AGJ-Positionspapier zu HzE im ländlichen Raum

Der AGJ-Fachausschuss VI hat das Positionspapier „Anders als Ihr denkt! Ländliche Räume als Gestaltungsaufgabe für die Sozialen Dienste und erzieherischen Hilfen“ erarbeitet. Es wurde vom Vorstand der AGJ am 27./28. Juni 2019 beschlossen.

AGJ-Broschüre: Informationen für Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind

Die Broschüre für Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind ist aktualisiert!

AGJ-Diskussionspapier: Familienunterstützung in der Lebenswelt von jungen Menschen und ihren Familien. Hilfen zur Erziehung als Bestandteil einer ganzheitlichen Infrastruktur

Das AGJ-Diskussionspapier stellt eine zentrale Zukunftsfrage, die sich zwar an die gesamte Kinder- und Jugendhilfe richtet, sich aber in besonderer Weise bei der Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung stellt:

AGJ-Positionspapier zur Fachkräftegewinnung und -bindung

Im Rahmen des Themen- und Handlungsschwerpunktes 2017 befasste sich der AGJ-Fachausschuss VI „Hilfen zur Erziehung, Familienunterstützende und Sozialpädagogische Dienste“ mit der Fachkräftegewinnung und -bindung.

Aktuelle Neuerscheinung

Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts

jetzt wieder erhältlich

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