AGJ ist dem Bündnis gegen Schütteltrauma beigetreten

Zusammen mit dem bundesweiten Bündnis gegen Schütteltrauma klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums seit November über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Auch die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ ist dem Bündnis gegen Schütteltrauma beigetreten und unterstützt die Maßnahmen zur Prävention von Schütteltrauma. "Wenn verzweifelte Eltern einen schreienden Säugling im Affekt schütteln, können sie ihm schwere lebenslange Behinderungen zufügen. Viele Eltern sind sich dieser Gefahren nicht bewusst," sagte der AGJ-Geschäftsführer Peter Klausch.  Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 bis 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht. Dem Bündnis gehören rund 20 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe an. Durch die gemeinsame Aktion sollen möglichst alle Eltern von Säuglingen und werdende Eltern erreicht werden.

Den Flyer und einen Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen finden Sie unter: www.elternsein.info

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Cover FORUM JUGENDHILFE 3/2017

FORUM JUGENDHILFE 3/2017

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