Im Fokus

Update zu den Maßnahmen der AGJ zum Umgang mit Corona

Der Umgang mit der aktuellen Corona-Situation fordert uns als Gesellschaft, als Fachkräfte und als Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe sehr heraus. Die AGJ hat ihre Arbeitsfähigkeit über mobiles Arbeiten aufrechterhalten und stellt sich weiter den notwendigen Diskursen und bietet hierfür Räume, aber auch Informationen an. Im nachfolgenden informieren wir Sie über die Aktivitäten der AGJ in den letzten Monaten.

Die European Youth Work Agenda für qualitativ hochwertige Youth Work – in Europa und in Deutschland. Positionspapier liegt jetzt in englischer Fassung vor

Der Rat der EU und der Europarat streben die Weiterentwicklung von Youth Work im Rahmen einer European Youth Work Agenda an. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verbindet mit der European Youth Work Agenda die Zuversicht, wirksame Impulse aus der europäischen Debatte in die deutsche Kinder- und Jugendhilfe einbringen zu können. Als Forum und Netzwerk der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland erhebt sie mit dieser Stellungnahme zudem den Anspruch, die Kompetenz der deutschen Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, in die Ausformulierung der European Youth Work Agenda einfließen zu lassen und somit ihre Prinzipien und Qualitätsstandards auf der europäischen Ebene einzubringen. Um zur Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Youth Work beizutragen, setzt sich die AGJ in diesem Positionspapier mit der angekündigten European Youth Work Agenda auseinander und formuliert Forderungen an deren Ausgestaltung sowie an den europäischen und deutschen Umsetzungsprozess. Das Positionspapier finden Sie nachfolgend in der englischen Fassung.

Webinar „Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Was ist drin für die Kinderrechte?“

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ und die National Coalition laden ihre Mitglieder ganz herzlich zu ihrem Webinar „Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Was ist drin für die Kinderrechte?“ am 23. Juni 2020 von 10 bis 12 Uhr ein.

Partizipation in Kitas in Zeiten von Corona

Im Auftrag der Koordinierungsstelle „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ nehmen Prof. Dr. Sturzenhecker, Prof. Dr. Knauer und Rüdiger Hansen vom Institut für Partizipation und Bildung (IPB) Stellung zu den langanhaltenden Kitaschließungen aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf Partizipation in der Kita.

Stellenauschreibung Sachbearbeitung (m/w/d) Referat Finanz- und Personalwesen

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ sucht ab sofort für das Referat Finanz- und Personalwesen eine Sachbearbeitung (m/w/d) Entgeltgruppe 8 (mittlerer Dienst) in Teilzeit mit 27 Wochenstunden in 2020 und 19,5 (ggf. auch 27) Wochenstunden in 2021. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Von der Notbetreuung für Wenige zur Kindertagesbetreuung für Viele – Worauf es bei der Kita-Öffnung ankommt!

Seitdem die Bundesregierung in Absprache mit den Ministerpräsident*innen zum 20. April 2020 erste Lockerungen der sogenannten Corona-Maßnahmen beschlossen hat und der Schulbetrieb stufenweise wieder aufgenommen wird bzw. schon aufgenommen worden ist, wächst der öffentliche und fachliche Druck auf den Bereich der Kindertagesbetreuung, für den ebenfalls Lockerungen eingefordert werden. Als das Forum und Netzwerk bundeszentraler Zusammenschlüsse, Organisationen und Institutionen der freien und öffentlichen Jugendhilfe in Deutschland möchte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ Orientierung in dieser vielstimmigen Debatte bieten. In der Stellungnahme „Von der Notbetreuung für Wenige zur Kindertagesbetreuung für Viele – Worauf es bei der Kita-Öffnung ankommt!“ veranschaulicht die AGJ daher, mit welchen Herausforderungen ein Öffnungsprozess der Kitas verbunden ist und unter welchen Bedingungen eine mittelfristige Rückkehr zum Regelbetrieb gestaltet werden muss. Benötigt wird dafür ein bundeseinheitlich legitimierter, länderspezifisch ausformulierter und kommunal konkretisierter Fahrplan, dessen Stationen als Resultat unumgänglicher Schutzmaßnahmen Einsicht bedingen, die Ängste und Befürchtungen von Kindern, Eltern und Fachkräften ernst nehmen und Wertschätzung gegenüber familialen und fachlichen Leistungen zum Ausdruck bringen.

Wenn Kümmerer*innen selbst Hilfe brauchen... Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe

Überall in der Welt hält die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus Gesellschaften und Volkswirtschaften in Atem. Die steigenden Infektionszahlen und die Maßnahmen zur Verlangsamung der Infektionswelle beeinträchtigen auch in Deutschland das öffentliche Leben massiv und haben dramatische Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Ein Maßnahmenpaket des Bundes soll die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise abmildern, in den Bundesländern und Kommunen werden ebenfalls Maßnahmen diskutiert und beschlossen. In diesem Zwischenruf drückt die AGJ ihren Dank für das große Engagement zur Bewältigung der Krisensituation aus und führt erste weiterführende Fragen zum Kinderschutz, zur Erbringung von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten des Kontaktverbots und zum Sicherungsschirm für soziale Dienstleister zusammen.

AGJ fordert: Geflüchtete Minderjährige aus Griechenland und von der griechisch-türkischen Grenze aufnehmen!

Kinder und Jugendliche erleben in griechischen Erstaufnahmelagern sowie an der griechisch-türkischen Grenze tagtäglich Gewalt, Elend, Hoffnungslosigkeit und den Verlust von Lebenssinn. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert daher in einem aktuellen Zwischenruf die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden, die mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Geflüchteten Kindern und Jugendlichen solle damit der ihnen zustehende Schutz gewährt werden. Viele deutsche Kommunen und einige Bundesländer haben in den vergangenen Monaten freie Kapazitäten für die Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten signalisiert und sich als „sichere Häfen“ angeboten. Ihre Bereitschaft gehe über den Koalitionsbeschluss der Bundesregierung hinaus; sie sollte im Interesse der geflüchteten Kinder und Jugendlichen aufgegriffen und als Zeichen der Achtung der Menschenwürde und der Anerkennung der Kinderrechte umgesetzt werden können! Die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland signalisiert ebenfalls ihre Bereitschaft und Fähigkeit zur Aufnahme und Betreuung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

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Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts

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