Im Fokus

Update zu den Maßnahmen der AGJ zum Umgang mit Corona

Der Umgang mit der aktuellen Corona-Situation fordert uns als Gesellschaft, als Fachkräfte und als Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe sehr heraus. Die AGJ hat ihre Arbeitsfähigkeit über mobiles Arbeiten aufrechterhalten und stellt sich weiter den notwendigen Diskursen und bietet hierfür Räume, aber auch Informationen an. Im nachfolgenden informieren wir Sie über die Aktivitäten der AGJ in den letzten Monaten.

Positionspapier: Junge Menschen ernst nehmen! Die Vorzüge institutionalisierter Beteiligung und gelebter Beteiligungskultur auf Landesebene für junge Menschen in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe erschließen

In fünf Bundesländern haben sich auf Landesebene Interessenvertretungen von jungen Menschen in stationären Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe gebildet, über die sie sich für ihre Rechte, Interessen und Bedarfe einsetzen können. Mit dem Positionspapier „Junge Menschen ernst nehmen! Die Vorzüge institutionalisierter Beteiligung und gelebter Beteiligungskultur auf Landesebene für junge Menschen in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe erschließen.“ will die AGJ den bundesweiten Ausbau und die Verstetigung landesweiter Interessenvertretungen befördern. Das Papier gibt u. a. einen Einblick in die Struktur, inhaltliche Arbeit und Ziele der bestehenden Gremien und identifiziert wesentliche Gelingensbedingungen nachhaltiger und wirkungskräftiger Interessenvertretung.

Die European Youth Work Agenda für qualitativ hochwertige Youth Work – in Europa und in Deutschland. Positionspapier liegt jetzt in englischer Fassung vor

Der Rat der EU und der Europarat streben die Weiterentwicklung von Youth Work im Rahmen einer European Youth Work Agenda an. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verbindet mit der European Youth Work Agenda die Zuversicht, wirksame Impulse aus der europäischen Debatte in die deutsche Kinder- und Jugendhilfe einbringen zu können. Als Forum und Netzwerk der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland erhebt sie mit dieser Stellungnahme zudem den Anspruch, die Kompetenz der deutschen Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, in die Ausformulierung der European Youth Work Agenda einfließen zu lassen und somit ihre Prinzipien und Qualitätsstandards auf der europäischen Ebene einzubringen. Um zur Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Youth Work beizutragen, setzt sich die AGJ in diesem Positionspapier mit der angekündigten European Youth Work Agenda auseinander und formuliert Forderungen an deren Ausgestaltung sowie an den europäischen und deutschen Umsetzungsprozess. Das Positionspapier finden Sie nachfolgend in der englischen Fassung.

Webinar „Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Was ist drin für die Kinderrechte?“

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ und die National Coalition laden ihre Mitglieder ganz herzlich zu ihrem Webinar „Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Was ist drin für die Kinderrechte?“ am 23. Juni 2020 von 10 bis 12 Uhr ein.

Partizipation in Kitas in Zeiten von Corona

Im Auftrag der Koordinierungsstelle „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ nehmen Prof. Dr. Sturzenhecker, Prof. Dr. Knauer und Rüdiger Hansen vom Institut für Partizipation und Bildung (IPB) Stellung zu den langanhaltenden Kitaschließungen aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf Partizipation in der Kita.

Stellenauschreibung Sachbearbeitung (m/w/d) Referat Finanz- und Personalwesen

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ sucht ab sofort für das Referat Finanz- und Personalwesen eine Sachbearbeitung (m/w/d) Entgeltgruppe 8 (mittlerer Dienst) in Teilzeit mit 27 Wochenstunden in 2020 und 19,5 (ggf. auch 27) Wochenstunden in 2021. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

AGJ fordert: Geflüchtete Minderjährige aus Griechenland und von der griechisch-türkischen Grenze aufnehmen!

Kinder und Jugendliche erleben in griechischen Erstaufnahmelagern sowie an der griechisch-türkischen Grenze tagtäglich Gewalt, Elend, Hoffnungslosigkeit und den Verlust von Lebenssinn. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert daher in einem aktuellen Zwischenruf die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden, die mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Geflüchteten Kindern und Jugendlichen solle damit der ihnen zustehende Schutz gewährt werden. Viele deutsche Kommunen und einige Bundesländer haben in den vergangenen Monaten freie Kapazitäten für die Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten signalisiert und sich als „sichere Häfen“ angeboten. Ihre Bereitschaft gehe über den Koalitionsbeschluss der Bundesregierung hinaus; sie sollte im Interesse der geflüchteten Kinder und Jugendlichen aufgegriffen und als Zeichen der Achtung der Menschenwürde und der Anerkennung der Kinderrechte umgesetzt werden können! Die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland signalisiert ebenfalls ihre Bereitschaft und Fähigkeit zur Aufnahme und Betreuung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Zwischenruf des Beirates des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und der Bundesstiftung Frühe Hilfen

In dem Zwischenruf wird erklärt: "Die fachliche interdisziplinäre Arbeit des NZFH muss verstetigt werden, um die aufgebauten Strukturen und institutionalisierten Prozesse nicht zu gefährden, was nur gelingen kann, wenn das NZFH weiterhin sowohl von dem Gesundheitswesen als auch von der Kinder- und Jugendhilfe in einer Verantwortungsgemeinschaft getragen wird. Qualitätsentwicklung und -sicherung und die hierin zum Ausdruck kommende Expertise kann auf Dauer nur durch Fachkräfte gewährleistet werden, die in entfristeten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind. Diese Voraussetzung ist bislang nur für die eine Hälfte des NZFH erfüllt, indem die Stellen beim DJI entfristet wurden. Das gilt umgekehrt nicht für die Stellen des NZFH in der BZgA. Dies ist umso unverständlicher, da die Finanzierung dieser Stellen durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen dauerhaft gesichert ist. Aktuell ist damit die gesamte Struktur des NZFH und somit generell der Frühen Hilfen in der gemeinsamen Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens in Frage gestellt! Die Mitglieder des Beirates des NZFH, der auch die Bundesstiftung Frühe Hilfen berät, fordern den Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn auf, sich in den kommenden Haushaltsverhandlungen dafür einzusetzen, dass das NZFH in seinen bestehenden Strukturen dauerhaft sichergestellt wird."

Aktuelle Neuerscheinung

Sozialgesetzbuch VIII auf dem Stand des Gesetzes zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts

mit neuesten Änderungen im SGB-VIII-Datenschutzrecht

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