Im Fokus

Stellungnahme: Ankerzentren für Kinder und Jugendliche ungeeignet

Die AGJ fordert mit 23 anderen Verbänden und zivilgesellschaftliche Organisationen in einem gemeinsamen offenen Brief an die Städte und Gemeinden sowie das Innen- und das Familienministerium, die Rechte und das Wohl von Kindern in der Debatte um die geplanten Ankerzentren zu achten. Auf Grundlage der bisher bekannten Pläne werden Ankerzentren keine geeigneten Orte für Kinder und Jugendliche sein.

Bundesministerin Giffey bei der Mitgliederversammlung: "Die AGJ ist uns ein wichtiger Partner."

Die AGJ hat besonders gefreut, die neue Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey zur Mitgliederversammlung begrüßen zu können. Ihr Grußwort fand großen Anklang bei zahlreichen Delegierten der 100 Mitgliedsorganisationen und Gästen. "Die AGJ ist für uns ein wichtiger Partner, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen und ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammen anzupacken. Damit es jedes Kind packt", sagte die Bundesministerin auf der Versammlung. In ihrer Rede umriss Bundesministerin Giffey ihr politisches Vorhaben. Dazu gehören u.a.: Durchsetzung eines Qualitätsentwicklungsgesetzes, eine Fachkräfteoffensive gemeinsam mit den Ländern, Weiterentwicklung des SGB VIII und Kinderrechte ins Grundgesetz. Das Grußwort der Bundesministerin kann nachfolgend nachgelesen werden (es gilt das gesprochene Wort).

AGJ-Vorstand positioniert sich zur Zuordnung der Fort- und Weiterbildungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe in den DQR

Nachdem die Qualifikationen aus dem formalen Bereich den einzelnen Ebenen des DQR zugeordnet wurden, richtet der Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen (AK DQR) sein Augenmerk nun auf die Zuordnung von Qualifizierungsangeboten aus dem non-formalen Bereich. Der dafür herangezogene Zuordnungsvorschlag „Xpert Business“ ist aus Sicht der AGJ für die Kinder- und Jugendhilfe jedoch kein geeignetes Instrument, da es den non-formalen Lernprozessen in der Kinder- und Jugendhilfe nicht entspricht. Aus diesem Grund fordert die AGJ den AK DQR mit ihrem Positionspapier auf, in einer angemessenen Pilotphase zu prüfen, inwieweit Qualifizierungsangebote des non-formalen Bereichs in der Kinder- und Jugendhilfe den Ebenen des DQRs zugeordnet werden können. Das Positionspapier wurde am 19. April vom Vorstand der AGJ beschlossen.

AGJ positioniert sich zu Wechselwirkungen zwischen Sozialer Arbeit und Recht

In dem vom Vorstand beschlossenen Positionspapier setzt sich die AGJ mit dem Verhältnis von Recht und Fachlichkeit der Sozialen Arbeit auseinander. Sie greift dieses Thema auf, da sie in der Praxis Spannungen im Verhältnis zum Recht und in fachpolitischen Diskursen widersprüchliche Erwartungen an das Recht, teils auch eine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber Recht wahrnimmt.

Beiträge und Ergebnisse zur Transferkonferenz „Praxis trifft Forschung, Forschung trifft Praxis ...“ jetzt online

Wie sieht es aus, wenn Forschung und Praxis ihr Verhältnis klären? Woran müssen wir weiterarbeiten? Wo gibt es Fallstricke? Wie wichtig eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Forschung und Praxis ist, von der letztendlich alle profitieren, zeigte die Transkonferenz der AGJ und des DJI, die Anfang Februar in Berlin stattfand. Einige Beiträge können Sie jetzt online nachlesen.

Vorstand beschließt Positionspapier zur Fachkräftegewinnung und -bindung im ASD und in den Hilfen zur Erziehung

Der Vorstand der AGJ hat das Positionspapier „Fachkräftegewinnung und -bindung im ASD und in den Hilfen zur Erziehung zukunftsfest gestalten – Ausgangslage, Perspektiven, Instrumente“ beschlossen. Mit dem Positionspapier skizziert die AGJ die Entwicklungslinien, die sich für den Fachkräftebedarf auf den Ebenen Fachkräfte, Anstellungsträger, Ausbildung/Studium sowie den Adressatinnen und Adressaten vollzogen haben. Gleichzeitig werden außerdem mögliche Lösungswege, Perspektiven und Instrumente zur Fachkräftegewinnung und -bindung aufgezeigt.

Deutscher Kinder- und Jugend(-hilfe) MONITOR 2017

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat einen Scan zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland gemacht – und dazu aktuelle Daten und Fakten analysiert und fokussiert. Die Grundlagen bilden dabei das kinder- und jugendpolitische Leitpapier der AGJ und die für den 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) erstellte empirische Analyse der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfe-Statistik im Forschungsverbund des Deutschen Jugendinstituts und der TU Dortmund sowie der Bildungsbericht 2016 und der 15. Kinder- und Jugendbericht. Das Ergebnis stellt die AGJ im „Deutschen Kinder- und Jugend(-hilfe) Monitor 2017“ vor.

Aktuelle Neuerscheinung

Cover FORUM JUGENDHILFE 3/2017

FORUM JUGENDHILFE 1/2018

Im Fokus - Forschungs-Praxis-Transfer; weitere Themen: Zur Weiterführung der Debatte um ein inkl. SGB VIII; innerfamiliäre Tötungsdelikte