Im Fokus

Maßnahmen der AGJ zum Umgang mit Corona

Der Umgang mit der aktuellen Corona-Situation fordert uns als Gesellschaft, als Fachkräfte und als Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe sehr heraus. Die AGJ kann ihre Arbeitsfähigkeit über mobiles Arbeiten voraussichtlich aufrechterhalten und wird sich weiter den notwendigen Diskursen stellen und hierfür Räume, aber auch Informationen zur Verfügung stellen.

Wenn Kümmerer*innen selbst Hilfe brauchen... Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe

Überall in der Welt hält die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus Gesellschaften und Volkswirtschaften in Atem. Die steigenden Infektionszahlen und die Maßnahmen zur Verlangsamung der Infektionswelle beeinträchtigen auch in Deutschland das öffentliche Leben massiv und haben dramatische Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Ein Maßnahmenpaket des Bundes soll die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise abmildern, in den Bundesländern und Kommunen werden ebenfalls Maßnahmen diskutiert und beschlossen. In diesem Zwischenruf drückt die AGJ ihren Dank für das große Engagement zur Bewältigung der Krisensituation aus und führt erste weiterführende Fragen zum Kinderschutz, zur Erbringung von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten des Kontaktverbots und zum Sicherungsschirm für soziale Dienstleister zusammen.

Die European Youth Work Agenda für qualitativ hochwertige Youth Work – in Europa und in Deutschland. Positionspapier

Der Rat der EU und der Europarat streben die Weiterentwicklung von Youth Work im Rahmen einer European Youth Work Agenda an. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ verbindet mit der European Youth Work Agenda die Zuversicht, wirksame Impulse aus der europäischen Debatte in die deutsche Kinder- und Jugendhilfe einbringen zu können. Als Forum und Netzwerk der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland erhebt sie mit dieser Stellungnahme zudem den Anspruch, die Kompetenz der deutschen Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, in die Ausformulierung der European Youth Work Agenda einfließen zu lassen und somit ihre Prinzipien und Qualitätsstandards auf der europäischen Ebene einzubringen. Um zur Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Youth Work beizutragen, setzt sich die AGJ in diesem Positionspapier mit der angekündigten European Youth Work Agenda auseinander und formuliert Forderungen an deren Ausgestaltung sowie an den europäischen und deutschen Umsetzungsprozess.

Save the Date: AGJ-Fachtagung zum 16. Kinder- und Jugendbericht, 28./29. Januar 2021 in Berlin

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ richtet als Forum und Netzwerk der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland nach Veröffentlichung eines jeden Kinder- und Jugendberichts traditionell eine Fachveranstaltung in Kooperation mit der Sachverständigenkommission aus. Die Fachtagung zum mit Spannung erwarteten 16. Kinder- und Jugendbericht wird am 28./29. Januar 2021 in Berlin stattfinden.

Verschiebung: Fachforum DJI und AGJ "Zukunft der Erzieherinnenausbildung", 12. Mai 2020 in Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie darüber informieren, dass zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus und zum Schutz Ihrer Gesundheit sowie der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, entschieden wurde, dass dieses Fachforum verschoben wird.

Da der Verlauf und die Auswirkungen der Pandemie noch nicht absehbar sind, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Ersatztermin bestimmen. Sobald mehr Planungssicherheit besteht, kommen wir mit aktualisierten Informationen auf Sie zu.

Stellenausschreibung: Sachbearbeitung (m/w/d) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Mittlerer Dienst

Die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, der Zusammenschluss der Strukturen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe auf der Bundesebene, sucht zum 1. Mai 2020 eine Sachbearbeitung (m/w/d) für das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – unbefristet in Vollzeit – Mittlerer Dienst.

Wir freuen uns, auf Ihre Bewerbung. Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 29. März 2020 per Email an bewerbung@agj.de.

EUROPAS GRÖßTER JUGENDHILFEGIPFEL 2021 IN ESSEN – Anmeldungen für Aussteller bis zum 15. Mai d. J. möglich

Vom 18. bis 20. Mai 2021 wird sich auf dem 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) wieder alles um die Generation U27 drehen. Drei Tage lang werden im Essener Messe-/Kongresszentrum aktuelle und brisante Themen rund um 22 Mio. junge Menschen – die Generation U27 – im Fokus stehen. Die Veranstalterin, die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, mit Sitz in Berlin hatte im vergangenen Jahr die Entscheidung für die Stadt Essen als Gastgeberin für Europas größten Jugendhilfegipfel getroffen. AGJ-Vorsitzende, Prof. Dr. Karin Böllert sagte auf einem Pressegespräch am 7.2.2020 in Essen: "Heute fällt der Startschuss für die Bewerbung als Ausstellerin oder Aussteller für die Fachmesse auf dem 17. DJHT. Sie betonte außerdem die Möglichkeit u.a. für (Fach-)Schulklassen oder Studierende, den DJHT zu besuchen. „Auf dem DJHT gibt es neben Information, Fortbildung und Beratung viele Gelegenheiten zur Berufsorientierung, aber auch zum Kennenlernen potenzieller Arbeitgeber“, so Prof. Dr. Böllert.

Zwischenruf des Beirates des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und der Bundesstiftung Frühe Hilfen

In dem Zwischenruf wird erklärt: "Die fachliche interdisziplinäre Arbeit des NZFH muss verstetigt werden, um die aufgebauten Strukturen und institutionalisierten Prozesse nicht zu gefährden, was nur gelingen kann, wenn das NZFH weiterhin sowohl von dem Gesundheitswesen als auch von der Kinder- und Jugendhilfe in einer Verantwortungsgemeinschaft getragen wird. Qualitätsentwicklung und -sicherung und die hierin zum Ausdruck kommende Expertise kann auf Dauer nur durch Fachkräfte gewährleistet werden, die in entfristeten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind. Diese Voraussetzung ist bislang nur für die eine Hälfte des NZFH erfüllt, indem die Stellen beim DJI entfristet wurden. Das gilt umgekehrt nicht für die Stellen des NZFH in der BZgA. Dies ist umso unverständlicher, da die Finanzierung dieser Stellen durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen dauerhaft gesichert ist. Aktuell ist damit die gesamte Struktur des NZFH und somit generell der Frühen Hilfen in der gemeinsamen Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens in Frage gestellt! Die Mitglieder des Beirates des NZFH, der auch die Bundesstiftung Frühe Hilfen berät, fordern den Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn auf, sich in den kommenden Haushaltsverhandlungen dafür einzusetzen, dass das NZFH in seinen bestehenden Strukturen dauerhaft sichergestellt wird."

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 4/2019

Im Fokus - (Junge) islamische Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe

 

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