Aktuelle Neuerscheinung

Cover Expertise

Entwicklungslinien zu Strukturen, Angeboten und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe

FORUM JUGENDHILFE

Heft 3/2014
mit den Inhalten u.a.: Exklusive Erziehungshilfen vor dem Kollaps?, Making-of: Wege der Hoffnung

Anmeldung zur AGJ-Fachtagung am 11./12. März 2015 in Zusammenarbeit mit der Kommission zum 14. Kinder- und Jugendbericht anlässlich 25 Jahre SGB VIII

Welches sind die zentralen Reformen der vergangenen Jahre, wie wirken sich die Erkenntnisse der Praxis auf die Weiterentwicklung des SGB VIII aus und vor welchen Herausforderungen steht die Kinder- und Jugendhilfe jetzt und in Zukunft? Diskutiert werden die zentralen Fragestellungen mit den Kommissionsmitgliedern zum 14. Kinder- und Jugendbericht, Praktikerinnen und Praktikern der Kinder- und Jugendhilfe sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Die Fachforen zu den Themen Kindertagesbetreuung, Inklusion, Hilfen zur Erziehung, Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Finanzierungsverantwortung im föderalen System, Schnittstellen zu anderen Leistungssystemen sowie Qualität in der Kinder- und Jugendhilfe bieten die Möglichkeit, einzelne Herausforderungen zu erörtern und Lösungsansätze zu diskutieren. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist nur online möglich, bitte klicken Sie dafür auf weiter.

29.01.2015

Positionspapier „Nach dem U3-Ausbau: Qualität in der Kindertagesbetreuung kann nicht warten!" beschlossen

Waren im politischen Diskurs um den quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung zunächst vorrangig bildungs-, familien-, gleichstellungs-, arbeitsmarkt- und finanzpolitische Argumente ausschlaggebend, ist es nunmehr umso maßgeblicher im aktuellen (fach-)politischen Dialogprozess um eine qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung an den Bedürfnissen und den Rechten von Kindern anzuknüpfen. Das vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ am 4./5. Dezember 2014 beschlossene Positionspapier benennt daher wichtige Schritte auf dem weiteren Weg zur Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Angebots frühkindlicher Erziehung, Bildung und Betreuung. Es fordert, die zu diesem Zweck notwendigen Diskussionen und Maßnahmen jetzt zu führen und zu ergreifen und wirbt schließlich für einen hohen Grad an Verbindlichkeit zwischen allen Verantwortlichen im System. Folgenden Parametern einer qualitativ guten Kindertagesbetreuung wird in dem Positionspapier eine besondere Bedeutung beigemessen: Kindgerechte Betreuungszeiten und angemessene Fachkraft-Kind-Relation, Leitung und Koordination, Kindertagespflege, Qualifizierung, Fachberatung sowie Zusammenarbeit zwischen Familien und Fachkräften.

19.12.2014

Vorstand verabschiedet Positionspapier „Mit Medien leben und lernen – Medienbildung ist Gegenstand der Kinder- und Jugendhilfe!"

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert in dem vom Vorstand am 4./5. Dezember 2014 verabschiedeten Positionspapier eine medienreflexive Kinder- und Jugend(hilfe)-politik, die insbesondere digitale Medien und Kommunikation zentral berücksichtigt. Die Befähigung zur kompetenten Nutzung digitaler Medien als Grundlage für Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe muss stärker als bisher in den unterschiedlichen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, sowohl in der Praxis wie auch in der Ausbildung, verankert werden.

19.12.2014

AGJ diskutiert Fachkräftegebot und Fachkräftegewinnung in der Kinder- und Jugendhilfe

Mit dem vom Vorstand der AGJ im September d. J. beschlossenen Diskussionspapier verfolgt die AGJ das Ziel, ausgehend von bundesrechtlichen gesetzlichen Regelungen eine Einordnung des so genannten „Fachkräftegebotes“ vorzunehmen und seine Bedeutung für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe zu konkretisieren und zu bestärken.

20.10.2014

Diskussionspapier: Junge Volljährige nach der stationären Hilfe zur Erziehung. Leaving Care als eine dringende fach- und sozialpolitische Herausforderung in Deutschland

Die sogenannten Care Leaver haben oftmals aufgrund ihrer biografischen Erfahrungen einen erhöhten Unterstützungsbedarf, verfügen aber im Vergleich zu den Gleichalterigen, die im Elternhaus leben, über weitaus weniger stabile private Netzwerke und materielle Ressourcen. Der Fokus der Care-Leaver-Debatte muss sich daher auf die bislang wenig beachtete Bewältigung von Übergängen ins Ausbildungs- oder Erwerbsleben oder das eigene Familienleben, die sperrigen rechtlichen und institutionellen Verfasstheiten sowie auf den Unterstützungsbedarf richten. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ möchte mit dem vom Vorstand der AGJ im September d. J. verabschiedeten Diskussionspapier die Handlungserfordernisse bzw. Handlungsoptionen für die Kinder- und Jugendhilfe benennen und zu einer stärkeren jugendpolitischen Thematisierung beitragen.

20.10.2014

Jugendberufsagenturen aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe

Beitrag der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ, Frau Prof. Dr. Karin Böllert, zu einem Fachgespräch der Bundesagentur für Arbeit „Hand in Hand oder unter einem Dach?“ Ansätze zur Gestaltung von Jugendberufsagenturen im Spiegel der Praxis am 24.06.14 in Berlin.

24.07.2014

AGJ-Stellungnahme für die Monopolkommission

Die Monopolkommission, die ein unabhängiges Beratungsgremium ist, das die Bundesregierung und die gesetzgebenden Körperschaften auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik, des Wettbewerbsrechts und der Regulierung berät, befasst sich in ihrem nächsten Hauptgutachten (§ 44 Abs. 1 S. 1 GWB) unter anderem mit der Wettbewerbssituation in der Wohlfahrtspflege. Die AGJ wurde gebeten, eine Stellungnahme in Bezug auf einen Fragenkatalog abzugeben. Dieser enthält insbesondere Fragen zur Organisation der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland, wie beispielsweise die Verteilung der Marktanteile der Träger der öffentlichen und der freien Jugendhilfe (privat-gemeinnützig, privat-gewerblich), das Vorliegen von Wettbewerbshindernissen sowie die Organisation der Jugendhilfeausschüsse. In der AGJ-Stellungnahme werden die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Träger der öffentlichen und der freien Jugendhilfe zum Wohl der Adressatinnen und Adressaten sowie die Grundlagen der Finanzierung für die Erbringung von rechtsanspruchsgesicherten bzw. nicht rechtsanspruchsgesicherten Leistungen und die damit verbundenen Voraussetzungen und möglichen Weiterentwicklungserfordernisse erläutert. In Bezug auf den Jugendhilfeausschuss werden dessen Zusammensetzung und Aufgabenbereiche sowie die Bedeutung der Jugendhilfeplanung beschrieben. Die vollständige Fassung der AGJ-Stellungnahme steht Ihnen hier zur Verfügung.

02.05.2014

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