Im Fokus

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020 verliehen

Der Vorstand der AGJ hat heute die Preisträger*innen des Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreises 2020 – Hermine-Albers-Preis – gewürdigt. Der Preis wurde dieses Jahr in den drei Kategorien Praxis, Theorie- und Wissenschaft sowie Medien vergeben. Da die Preisverleihung wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, wurden die Preisträger*innen und ihre Arbeiten in vier Kurzfilmen vorgestellt. Diese gibt es auf Youtube.

Stellenausschreibung Referent*in Fachkräfteportal

Wir suchen für unser tolles Team zum 15. März 2021 eine*n Referent*in (m/w/d) im Projekt Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe in Teilzeit (30 Wochenstunden) – befristet bis zum 30. Juni 2021 (Mutterschutzvertretung) mit Möglichkeit der Verlängerung (dann voraussichtlich mit 19,5 Wochenstunden).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 31.1.2021.

How dare you? - Die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe für die Umsetzung ökologischer Kinderrechte

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ nimmt in ihrem aktuellen Diskussionspapier Bezug auf die Klimakrise und die Zerstörung der Ökosysteme und macht in diesem Zusammenhang auf die Relevanz von ökologischen Kinderrechten aufmerksam. Sie fordert deren konsequente Umsetzung und leitet Empfehlungen für die Akteur*innen der Kinder- und Jugendhilfe ab.

"Care braucht mehr!" Die Bedeutung von Sorgearbeit anerkennen, Ressourcen sorgender Familien stärken!

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ legt in ihrem Positionspapier „‚Care braucht mehr!‘ Die Bedeutung von Sorgearbeit anerkennen, Ressourcen sorgender Familien stärken!“ einen Fokus auf Sorgearbeit in der Familie. Sie beschreibt die Ressourcen in Familien sowie die Herausforderungen, denen Familien alltäglich begegnen und die ihnen Sorgearbeit erschweren. Die AGJ fordert eine gesamtgesellschaftliche Aufwertung und Anerkennung von Sorgearbeit, entwickelt Lösungsmöglichkeiten und formuliert Forderungen an die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe und politische Entscheidungsträger*innen.

AGJ-Zwischenruf: Schutz für die besonders Schutzbedürftigen

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ macht in diesem Zwischenruf darauf aufmerksam, dass für ohnehin besonders Schutzbedürftige sich in der Pandemie die Gefahr potenziert, schutzlos zu werden. Die AGJ ruft dazu auf, für besonders Schutzbedürftige den Kinderschutz, den Schutz vor häuslicher Gewalt und Missbrauch auch unter Pandemiebedingungen unbedingt zu gewährleisten und die Wohnungslosenhilfe deutlich zu intensivieren. Sie spricht ihren Respekt gegenüber den Trägern und Fachkräften aus, die seit Monaten um ihre Handlungsfähigkeit ringen. Bei den Überlegungen zur Verteilung des Impfstoffs fordert die AGJ auch den Helfer*innen dieser Personengruppen Priorität einzuräumen.[

16. Kinder- und Jugendbericht: AGJ begrüßt frischen Wind in der Debatte um politische Bildung und bietet selbst Forum dafür – Fachveranstaltung in Kooperation mit der Sachverständigenkommission zum 16. KJB

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ unterstützt die zentrale Empfehlung der Sachverständigen des 16. Kinder- und Jugendberichts, dass alle junge Menschen mehr zeitgemäße und umfassende politische Bildung erhalten“. Dies sagte die Geschäftsführerin der AGJ, Franziska Porst, anlässlich der Vorstellung des Berichts durch Bundesjugendministerin Franziska Giffey am 11. November. Zuvor hatte das Bundeskabinett eine Stellungnahme zum Bericht, der den Schwerpunkt „Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter“ hat, beschlossen. Der 16. Kinder- und Jugendbericht (16. KJB) wird nun Bundestag und Bundesrat vorgelegt.

SGB VIII-Reform: AGJ nimmt Stellung zum Referentenentwurf

Eine Woche nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen nimmt der Geschäftsführende Vorstand der AGJ Stellung dazu. Auch wenn die AGJ an verschiedenen Stellen noch Nachbesserungs- oder Klärungsbedarf sieht, hält sie den Referentenentwurf in der Gesamtbetrachtung für eine wertvolle Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferechts.

JUGENDSOZIALARBEIT IN VERANTWORTUNG DER KINDER- UND JUGENDHILFE

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ macht in ihrem Diskussionspapier „Jugendsozialarbeit in Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe“ die Notwendigkeit verlässlicher Angebote der Jugendsozialarbeit deutlich und fordert eine vermehrte Aufmerksamkeit für das Handlungsfeld bei den örtlichen Jugendhilfeträgern sowie kommunalen Schnittstellenpartner*innen.