Im Fokus

AGJ befasste sich mit den Ergebnissen des 15. KJB

Am 1. Februar hat das Bundeskabinett die Stellungnahme zum 15. KJB beschlossen, der den Titel "Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten - Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter" trägt. Mit den zentralen Ergebnissen des Berichtes beschäftigte sich dann eine Fachtagung der AGJ in Kooperation mit der Sachverständigenkommission (Vorsitz Prof. Dr. Rauschenbach), die einen Tag später in Berlin stattfand. Staatssekretär Dr. Kleindiek stellte die Stellungnahme der Bundesregierung vor. Foto (rechts): Bildschön

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung und ihre Relevanz für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland

Im September 2015 wurde auf der Hauptversammlung der Vereinten Nationen die „Agenda 2030“ verabschiedet, die sog. „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDGs) für den Zeitraum von 2016 bis 2030 formuliert. Die Agenda 2030 zielt nicht auf weniger als auf die „Transformation unserer Welt“ ab. Ob die SDGs zu dem dafür notwendigen tiefgreifenden Politikwandel sowohl in den Entwicklungsländern als auch in den Industrienationen führen können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Sicher ist aber, dass sie dies nur können, wenn die SDGs breit rezipiert werden und an den relevanten Stellen auch von der Kinder- und Jugendhilfe als Referenzrahmen verstanden werden. Das in der Geschäftsstelle der AGJ erarbeitete Informationspapier, welches nach Beratungen des AGJ-Vorstandes öffentlich zugänglich gemacht wird, informiert über die SDGs und den Stand ihrer Umsetzung auf EU-Ebene und in Deutschland. Das Papier skizziert zudem inhaltliche Anknüpfungspunkte für die Kinder- und Jugendhilfe und nimmt eine Bewertung der SDGs aus kinder- und jugend(hilfe)politischer Sicht vor.

AGJ-GESPRÄCH ‚Die inklusive Lösung – mit oder ohne SGB VIII-Novelle?!‘

Am 19. Dezember 2016 fand unter dem Titel „Die inklusive Lösung – mit und ohne SGB VIII-Novelle?!“ ein weiteres AGJ-GESPRÄCH zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe statt.

Kompetenzen von Fachkräften für die Arbeit mit geflüchteten Familien und UMF

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe hat am 1./2. Dezember 2016 das Positionspapier „Qualifizierung und Qualifikation von Fachkräften mit Blick auf die Begleitung, Unterstützung und Integration von geflüchteten Familien und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten“ verabschiedet. In dem Papier nimmt die AGJ die Herausforderungen in den Blick, vor denen die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bei der Arbeit mit geflüchteten Familien und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten stehen. Dabei wird vorausgeschickt, dass ein Teil dieser Anforderungen der Sozialen Arbeit inhärent ist und auch auf andere Zielgruppen zutrifft. Bestimmte Aufgaben ergeben sich hingegen spezifisch bei der Begleitung, Unterstützung und Integration von geflüchteten Familien und unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Es stellt sich daher die Frage, welche Kompetenzen der Fachkräfte für die spezifischen Anforderungen an die sozialpädagogische Arbeit mit dieser Zielgruppe gestärkt und ggf. ergänzt werden sollten. Zur Beantwortung dieser Frage nimmt das Positionspapier zunächst eine Zusammenstellung der für die Arbeit mit Geflüchteten notwendigen Kompetenzen vor. Ausgehend von diesem exemplarischen Profil werden Forderungen mit Blick auf die Qualifizierung bzw. Qualifikation und Unterstützung von Fachkräften, Quereinsteigenden, Freiwilligen sowie hinsichtlich der besonderen Anforderungen an die Leitungs- und Organisationsebene formuliert. Die AGJ will so einen Beitrag dazu leisten, dass die in der Kinder- und Jugendhilfe Tätigen optimal auf ihre wichtige Aufgabe vorbereitet werden und den in Deutschland Schutz suchenden Menschen bestmöglich zur Seite stehen können.

AGJ positioniert sich zur jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa ab 2019

Die aktuelle Phase der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich nähert sich ihrem Ende. Vor diesem Hintergrund spricht sich die AGJ in ihrem Positionspapier „Fortführung der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa ab 2019 – Zwingende Voraussetzungen einer gelingenden europäischen Jugendpolitik!“ für eine weitere jugendpolitische Zusammenarbeit in der EU aus und identifiziert Gelingensbedingungen für die Weiterentwicklung der EU-Jugendpolitik nach 2018. Das Positionspapier wurde am 1./2. Dezember d. J. vom Vorstand verabschiedet.

Freiräume für Jugend schaffen!

Jugendliche brauchen zeitliche, räumliche und soziale Freiräume als Erprobungsräume. Sie benötigen Gelegenheitsstrukturen und Zugänge zu Freiräumen sowie die Bereitschaft der Gesellschaft, Freiräume trotz damit verbundener Widersprüche und Konflikte wertzuschätzen und durchzusetzen. Das Diskussionspapier der AGJ zeigt Voraussetzungen für und Anforderungen an Freiräume, es benennt Rahmenbedingungen für freie Räume und stellt Konfliktlinien für Aushandlungsprozesse exemplarisch heraus.

Ausgebucht Fachtagung zum 15. Kinder- und Jugendbericht

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ veranstaltet am 2. und 3. Februar 2017 die Fachtagung „Jugend ermöglichen. Grundlagen und Perspektiven des 15. Kinder- und Jugendberichts“ in Berlin. Mit der Tagung fällt der Startschuss für den fachpolitischen Austausch über die Erkenntnisse und Empfehlungen des Berichtes. Dafür werden der Vorsitzende und weitere Mitglieder der Sachverständigenkommission die zentralen Ergebnisse des Kinder- und Jugendberichtes vorstellen. Die inhaltlichen Aspekte werden dann in Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen und Vorträgen zur Diskussion gestellt. Die Fachtagung ist ausgebucht. Es sind keine Anmeldungen mehr möglich. Das Programm finden Sie unter nachfolgendem Link.

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 3/2016

FORUM JUGENDHILFE 4/2016

mit dem Schwerpunkt: Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag

Projekte

Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe
22 Mio. junge Chancen - gemeinsam gesellschaft gerecht gestalten. 16. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag. 22. - 30. März 2017, Düsseldorf
Jugendstrategie 2015-2018: Handlen für eine jugendgerechte Gesellschaft