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Corona

AGJ-Zwischenruf: Minderjährige außen vor lassen!? Kein 2G für diese Altersgruppe!

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert von den politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle Minderjährigen von den 2G-Zugangsregelungen auszunehmen.

Verordnungen, die 2G ab 15 oder 16 Jahren, und Überlegungen, die sogar 2G ab 12 Jahren in Betracht ziehen, lehnt die AGJ aufs Schärfste ab. Der Zwischenruf „Minderjährige außen vor lassen!? Kein 2G für diese Altersgruppe!" wurde vom Geschäftsführenden Vorstand der AGJ am 21.12.2021 beschlossen.

Beteiligt junge Menschen – Jetzt! Forderungen aus drei Tagen DJHT-Fachkongress

Die Corona-Pandemie prägte die Jahre 2020 und 2021. Während des 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages wurde konstatiert, dass die Auswirkungen auf das Leben junger Menschen dabei zu wenig Beachtung fanden. Kinder- und Jugendhilfe tritt gemeinsam mit jungen Menschen dafür ein, dass sich der gesellschaftspolitische Umgang mit und die Einbeziehung von jungen Menschen ändert. In diesem 7-minütigen Film werden O-Töne von jungen Menschen, Expert*innen der Kinder- und Jugendhilfe und Politiker*innen aus 3 Tagen Fachkongress während des 17. DJHTs aufgegriffen. Deutlich wird: Es ist Zeit zu handeln und eine wirksame Beteiligung junger Menschen endlich umzusetzen!

Der Film „Beteiligt junge Menschen – Jetzt! Zitate aus drei Tagen DJHT-Fachkongress“ steht Interessierten zur Verfügung, die an den erfolgten Diskussionen anknüpfen und auf diese aufbauen wollen. Er kann frei für Veranstaltungen o .Ä. verwendet werden.

„Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in Corona-Zeiten: Eine Zwischenbilanz zu den Auswirkungen auf Jugendliche, junge Erwachsene und die Strukturen der Jugend(sozial)arbeit“

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ äußert sich mit diesem Positionspapier zu den Auswirkungen, die Corona auf junge Menschen und die Strukturen der Jugend(sozial)arbeit in den letzten Monaten hatte und weiterhin hat. Sie zieht eine Zwischenbilanz und erörtert die Frage der notwendigen Schritte und der Weiterentwicklung von Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit.

Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) zieht „Corona-Lehre“: Fester Platz für Kinder und Jugendliche am Krisentisch

DJHT-Chefin Böllert: „Demokratisch klug ist es, wenn die Generation U27 Teil des Krisenmanagements wird“

„Chancen-Check“ für die „Generation U27“ – Corona-Pandemie-Verlierer Nr.1: Ärmere und behinderte Kinder. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) fordert „Urlaub für alle Familien“

Aktueller „Chancen-Check“ für die „Generation U27“: Die Corona-Pandemie hat die soziale Schieflage bei Kindern, Jugendlichen und Familien in Deutschland drastisch verschlimmert. Sie hat zusätzliche Löcher ins soziale Netz gerissen. Wer in Armut oder mit einer Behinderung aufwächst, den treffen die Folgen der Pandemie besonders hart – so das Fazit einer Expertengruppe der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ. Sie hat die Chancen und die Risiken, mit denen junge Menschen in der Pandemie aufwachsen, untersucht und dazu den „Deutschen Kinder- und Jugend(hilfe)-Monitor 2021“ vorgelegt.

AGJ-Zwischenruf: Schutz für die besonders Schutzbedürftigen

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ macht in diesem Zwischenruf darauf aufmerksam, dass für ohnehin besonders Schutzbedürftige sich in der Pandemie die Gefahr potenziert, schutzlos zu werden. Die AGJ ruft dazu auf, für besonders Schutzbedürftige den Kinderschutz, den Schutz vor häuslicher Gewalt und Missbrauch auch unter Pandemiebedingungen unbedingt zu gewährleisten und die Wohnungslosenhilfe deutlich zu intensivieren. Sie spricht ihren Respekt gegenüber den Trägern und Fachkräften aus, die seit Monaten um ihre Handlungsfähigkeit ringen. Die AGJ fordert, bei den Überlegungen zur Verteilung des Impfstoffs auch den Helfer*innen im Kinderschutz, dem Schutz vor häuslicher Gewalt und Missbrauch und der Wohnungslosenhilfe einzuräumen.

Linksammlung Coronavirus für das Arbeitsfeld "Jugend, Bildung, Jugendpolitik"

Für das Arbeitsfeld „Jugend, Bildung, Jugendpolitik“ sind nachfolgend einige relevante Stellungnahmen, Positionen, Pressemitteilungen etc. der AGJ, ihrer Mitglieder und weiterer Organisationen zum Thema Coronavirus zusammengefasst.

Jugend stärken – auch und gerade unter Corona-Bedingungen unerlässlich!

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert in ihrem Zwischenruf mit dem Titel „Jugend stärken – auch und gerade unter Corona-Bedingungen unerlässlich!“ Politik und Gesellschaft auf, die Interessen und Bedarfe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfänglich ernst zu nehmen und diese keinesfalls als überzogene Befindlichkeiten abzutun bzw. auf Teilhabebedingungen am formalen Bildungssystem zu beschränken. In der Gestaltung der sie berührenden Angelegenheiten sind junge Menschen einzubeziehen. Diese Krise zeigt einmal mehr, dass Jugendpolitik alle Ressorts berührt und Beteiligung unerlässlich bleibt.

Linksammlung Coronavirus für das Arbeitsfeld "Kindheit, Kinderrechte und Familienpolitik"

Für das Arbeitsfeld „Kindheit, Kinderrechte und Familienpolitik“ sind nachfolgend einige relevante Stellungnahmen, Positionen, Pressemitteilungen etc. der AGJ, ihrer Mitglieder und weiterer Organisationen zum Thema Coronavirus zusammengefasst.

Von der Notbetreuung für Wenige zur Kindertagesbetreuung für Viele – Worauf es bei der Kita-Öffnung ankommt!

Seitdem die Bundesregierung in Absprache mit den Ministerpräsident*innen zum 20. April 2020 erste Lockerungen der sogenannten Corona-Maßnahmen beschlossen hat und der Schulbetrieb stufenweise wieder aufgenommen wird bzw. schon aufgenommen worden ist, wächst der öffentliche und fachliche Druck auf den Bereich der Kindertagesbetreuung, für den ebenfalls Lockerungen eingefordert werden. Als das Forum und Netzwerk bundeszentraler Zusammenschlüsse, Organisationen und Institutionen der freien und öffentlichen Jugendhilfe in Deutschland möchte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ Orientierung in dieser vielstimmigen Debatte bieten. In der Stellungnahme „Von der Notbetreuung für Wenige zur Kindertagesbetreuung für Viele – Worauf es bei der Kita-Öffnung ankommt!“ veranschaulicht die AGJ daher, mit welchen Herausforderungen ein Öffnungsprozess der Kitas verbunden ist und unter welchen Bedingungen eine mittelfristige Rückkehr zum Regelbetrieb gestaltet werden muss. Benötigt wird dafür ein bundeseinheitlich legitimierter, länderspezifisch ausformulierter und kommunal konkretisierter Fahrplan, dessen Stationen als Resultat unumgänglicher Schutzmaßnahmen Einsicht bedingen, die Ängste und Befürchtungen von Kindern, Eltern und Fachkräften ernst nehmen und Wertschätzung gegenüber familialen und fachlichen Leistungen zum Ausdruck bringen.