SGB VIII

Neuer Beteiligungsprozess des Bundes zur Modernisierung des SGB VIII

Die AGJ beteiligt sich an dem vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) gestarteten breiten Beteiligungs- und Dialogprozess zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe.

AGJ-Positionspapier „Teilhabe: ein zentraler Begriff für die Kinder- und Jugendhilfe und für eine offene und freie Gesellschaft“

Insbesondere durch die Debatte um eine inklusives SGB VIII wird der Begriff „Teilhabe“ in der Kinder- und Jugendhilfe zunehmend selbstverständlich gebraucht. Aber ist wirklich klar, was damit gemeint ist und wie wenig der Begriff sich im SGB VIII bisher wiederfindet? Die AGJ regt einen Grundsatzdiskurs zur Bedeutung der Dimension Teilhabe in der Kinder- und Jugendhilfe an. Sie wirft mit Blick auf die fachliche Umsetzung Aspekte auf, die die Aufgaben und Grenzen bei der Ermöglichung von Teilhabe bestimmen. Zudem positioniert sie sich rechtspolitisch zur Verankerung von Teilhaberechten im SGB VIII in der Form von Individualansprüchen und Infrastrukturleistungen. Die AGJ will durch dieses Papier den begonnenen Verständigungsprozess innerhalb der Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe sowie mit der Behindertenhilfe fortführen, um zu klären, welche Erwartungen an die Weiterentwicklung hin zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe gestellt werden und wie diese erfolgen kann. Das Positionspapier wurde am 06./07.12.2018 vom Vorstand der AGJ verabschiedet.

Auf zum zweiten Anlauf!

Veröffentlichung zur Weiterführung der Debatte um ein inklusives SGB VIII: In der aktuellen Ausgabe des FORUM Jugendhilfe 1/2018 greift AGJ-Referentin Angela Smessaert Fragen auf, die die Gestaltung eines zusammenführenden Individualleistungsanspruchs sowie das Hilfeplanverfahren betreffen.

AGJ-GESPRÄCH 'Inklusion: Gemeinsamer Auftrag nach dem Scheitern der SGB VIII-Reform'

Mit bewusstem Fokus auf einer Zusammenführung der Rechtsansprüche auf Individualleistungen der Eingliederungshilfe und der Hilfen zur Erziehung diskutierten Expertinnen und Experten der Eingliederungshilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe am 15. Dezember 2017 zur möglichen Gestaltung einer einheitlichen Anspruchsnorm und zur Hilfeplanung.

KJSG vom Bundestag beschlossen, vom Bundesrat zum zweiten Mal verschoben

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) ist am 29. Juni 2017 im Bundestag beschlossen worden. Von der Tagesordnung des Bundesrates am 7. Juli 2017 sowie 22. September 2017 wurde es hingegen kurzfristig abgesetzt.

Vortrag der AGJ-Vorsitzenden zum Reformprozess SGB VIII

Die AGJ-Vorsitzende Prof. Dr. Karin Böllert hat in den vergangenen Monaten verschiedene Vorträge in Begleitung des Reformprozesses gehalten. Die Präsentation ihres Vortrags bei einem Fachtag des Rauhen Hauses am 28. Juni 2017 können Sie nachfolgend abrufen.

Die Inklusive Lösung – wie geht es weiter?

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben ein Diskussionspapier mit ihren Erwartungen an die Fortführung der Diskussion um die Inklusive Lösung verfasst. Die AGJ hat ihren Vorstand erweitert, um mit zusätzlicher Expertise in die Fortführung der Diskussion zu gehen.

Der erste Entwurf – ein Minimalkonsens?

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen vom 17. März 2017 (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG)

AGJ-GESPRÄCH ‚Die inklusive Lösung – mit oder ohne SGB VIII-Novelle?!‘

Am 19. Dezember 2016 fand unter dem Titel „Die inklusive Lösung – mit und ohne SGB VIII-Novelle?!“ ein weiteres AGJ-GESPRÄCH zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe statt.

Novellierung SGB VIII: Widersprüche im Reformprozess

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ anhand des Arbeitsentwurfs des BMFSFJ vom 23. August 2016

Aktuelle Neuerscheinung

Cover FORUM JUGENDHILFE 2/2018

FORUM JUGENDHILFE 4/2018

Im Fokus - Jugendpolitik / Jugendstrategie u.a. mit den Themen Jugend-Check und EU-Jugendstrategie 2019-2027

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