Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung

Die Kindertagesbetreuung als erste Erziehungs- und Bildungsinstitution außerhalb der Familie soll als ein Ort des vielfältigen, demokratischen Miteinanders erlebt werden und das Erlernen von gesellschaftlichem Engagement ermöglichen. Dieses Ziel verfolgt das Kooperationsprojekt „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Projekt, welches im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert wird, will damit einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Bildung und Erziehung leisten.
Das Vorhaben richtet sich an pädagogische und nicht-pädagogische Fachkräfte, Eltern und Elternvertretungen sowie Kinder. Diese drei Zielgruppen sollen für Erscheinungsformen von Demokratiefeindlichkeit und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sensibilisiert und in einem kompetenten Umgang mit diesen Phänomenen gestärkt werden.

Die sechs Wohlfahrtsverbände setzen dazu innerhalb ihrer Strukturen konkrete Einzelprojekte um, sobald eine erste Phase der Bestandsaufnahme und Bedarfserhebung abgeschlossen ist. Die Laufzeit des Vorhabens ist bis Ende 2019 vorgesehen. Als Startschuss für das Projekt unterzeichneten die beteiligten Akteure im Sommer 2017  feierlich eine Kooperationsvereinbarung.

Die AGJ übernimmt im Rahmen des Projekts eine vernetzende, koordinierende Funktion und hat dazu eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die am 01. August 2017 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Koordinierungsstelle „Demokratie und Vielfalt in der Kindertagesbetreuung“ erreichen Sie unter
demokratie-vielfalt(at)agj.de
T +49 (0) 30 400 40 237

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FORUM JUGENDHILFE 3/2017

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