Jugendpolitik

30 JAHRE UN-KINDERRECHTSKONVENTION – GESAMTGESELLSCHAFTLICH FÜR KINDERRECHTE EINTRETEN

Zum heutigen 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention macht die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ weiterhin auf gravierende Lücken bei der Umsetzung der Kinderrechte aufmerksam. Umsetzungsdefizite sieht die Dachorganisation der Kinder- und Jugendhilfe beispielsweise bei der Nichtdiskriminierung von Kindern. Es gibt immer noch entscheidende strukturelle Benachteiligungen sowohl von Kindern aus Familien mit niedrigem Einkommen, nichtdeutscher Familiensprache oder geringen Bildungsressourcen als auch bei Kindern mit Behinderung. Dieses hat der zuständige UN-Ausschuss bereits beim letzten Staatenberichtverfahren kritisiert. „Die AGJ fordert deswegen ein weites Verständnis von Inklusion, das auf Verschiedenheit als Normalfall abzielt. Das heißt, auf Bundesebene Rahmenbedingungen, Konzepte und Strukturen so zu gestalten, dass Organisationen, Träger und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe dabei unterstützt werden, Inklusion zu leben. Die Umsetzung einer inklusiven Lösung im SGB VIII wird von der AGJ seit vielen Jahren nachdrücklich unterstützt,“ sagte der Geschäftsführer, Peter Klausch heute in Berlin.

Zwischenruf zum 5./6. Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes. Empfehlungen der AGJ

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat sich in einem Zwischenruf zum Fünften und Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes geäußert. Die AGJ würdigt darin das starke Engagement von staatlichen und nichtstaatlichen Stellen für die Umsetzung der Kinderrechte. Dennoch macht die AGJ deutlich, dass es weiterhin gravierende Lücken bei der Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland gibt, die bei einer differenzierten Befassung mit der Umsetzung von Kinderrechten nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Anhand von AGJ-Stellungnahmen wird auf bestehende Umsetzungsdefizite hingewiesen und letztlich dafür geworben, dass zukünftig ein differenzierterer Blick auf die Umsetzung von Kinderrechten geworfen, eine empirisch gesicherte Bestandsaufnahme hinsichtlich der Umsetzung von Kinderrechten vorgenommen wird und eine ehrliche Betrachtung der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention stattfindet.

Inklusion in der Jugendarbeit. 10 Jahre UN-BRK – ein Blick auf die Entwicklungen in der und Erwartungen an die Jugendarbeit

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2019 beschäftigt sich die AGJ mit dem Thema Inklusion in der Jugendarbeit. Das Diskussionspapier verdeutlicht, welchen Beitrag Jugendarbeit – trotz vielfältiger struktureller Hindernisse – zur Inklusion junger Menschen mit und ohne Behinderung beitragen will und kann.

Praktika am Girls’Day und Boys‘Day zeigen Wirkung

Am 28. März 2019 fand in Berlin der deutschlandweite Girls’Day- und Boys’Day mit insgesamt mehr als 130.000 Schülerinnen und Schülern statt, an dem auch Bundesministerin Dr. Franziska Giffey teilnahm.

Beirat zur gemeinsamen Jugendstrategie einberufen

Mit einer gemeinsamen Jugendstrategie möchte die Bundesregierung Jugend beteiligen und Jugend sichtbar machen. Zur Begleitung dieses Prozesses hat das Bundesjugendministerium einen Beirat berufen.

Neue EU-Jugendstrategie für Zeitraum 2019-2027 verabschiedet

Am 26. November 2018 wurde die EU-Jugendstrategie von den EU-Staaten angenommen.

Europäische Jugendpolitik in einem sozialen Europa

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ

Wer passt hier nicht zu wem? Sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte junge Menschen und die Förderangebote im Übergang Schule-Beruf

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

AGJ würdigt Wissenschaft, Praxis und Medien für herausragende Leistungen für junge Menschen und ihre Familien – Minister Dr. Garg, Prof. Böllert und Prof. Schröer überreichen Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis

Erasmus+ Nachfolgeprogramm - Wie geht es weiter ab 2021?

Die EU-Kommission legt am 30. Mai 2018 ihren Vorschlag für die nächste Generation des Jugend- und Bildungsprogramms vor.

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 3/2019

Im Fokus - Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe u.a. mit den Themen Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendhilfe und Jugendpolitik, 30 Jahre...

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