Jugendpolitik

Deutscher Kinder- und Jugend(-hilfe) MONITOR 2017

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat einen Scan zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland gemacht – und dazu aktuelle Daten und Fakten analysiert und fokussiert. Die Grundlagen bilden dabei das kinder- und jugendpolitische Leitpapier der AGJ und die für den 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) erstellte empirische Analyse der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfe-Statistik im Forschungsverbund des Deutschen Jugendinstituts und der TU Dortmund sowie der Bildungsbericht 2016 und der 15. Kinder- und Jugendbericht. Das Ergebnis stellt die AGJ im „Deutschen Kinder- und Jugend(-hilfe) Monitor 2017“ vor.

Materialien zur 15. KJB Fachtagung

Mit den zentralen Ergebnissen des Berichtes beschäftigte sich eine Fachtagung der AGJ "Jugend ermöglichen: Grundlagen und Perspektiven des 15. Kinder- und Jugendberichts" in Kooperation mit der Sachverständigenkommission (Vorsitz Prof. Dr. Rauschenbach), die vom 2. bis 3. Februar in Berlin stattfand. Staatssekretär Dr. Kleindiek stellte die Stellungnahme der Bundesregierung vor. Foto (rechts): Bildschön

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung und ihre Relevanz für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland

Im September 2015 wurde auf der Hauptversammlung der Vereinten Nationen die „Agenda 2030“ verabschiedet, die sog. „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals, SDGs) für den Zeitraum von 2016 bis 2030 formuliert. Die Agenda 2030 zielt nicht auf weniger als auf die „Transformation unserer Welt“ ab. Ob die SDGs zu dem dafür notwendigen tiefgreifenden Politikwandel sowohl in den Entwicklungsländern als auch in den Industrienationen führen können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Sicher ist aber, dass sie dies nur können, wenn die SDGs breit rezipiert werden und an den relevanten Stellen auch von der Kinder- und Jugendhilfe als Referenzrahmen verstanden werden. Das in der Geschäftsstelle der AGJ erarbeitete Informationspapier, welches nach Beratungen des AGJ-Vorstandes öffentlich zugänglich gemacht wird, informiert über die SDGs und den Stand ihrer Umsetzung auf EU-Ebene und in Deutschland. Das Papier skizziert zudem inhaltliche Anknüpfungspunkte für die Kinder- und Jugendhilfe und nimmt eine Bewertung der SDGs aus kinder- und jugend(hilfe)politischer Sicht vor.

AGJ positioniert sich zur jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa ab 2019

Die aktuelle Phase der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich nähert sich ihrem Ende. Vor diesem Hintergrund spricht sich die AGJ in ihrem Positionspapier „Fortführung der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa ab 2019 – Zwingende Voraussetzungen einer gelingenden europäischen Jugendpolitik!“ für eine weitere jugendpolitische Zusammenarbeit in der EU aus und identifiziert Gelingensbedingungen für die Weiterentwicklung der EU-Jugendpolitik nach 2018. Das Positionspapier wurde am 1./2. Dezember d. J. vom Vorstand verabschiedet.

Freiräume für Jugend schaffen!

Jugendliche brauchen zeitliche, räumliche und soziale Freiräume als Erprobungsräume. Sie benötigen Gelegenheitsstrukturen und Zugänge zu Freiräumen sowie die Bereitschaft der Gesellschaft, Freiräume trotz damit verbundener Widersprüche und Konflikte wertzuschätzen und durchzusetzen. Das Diskussionspapier der AGJ zeigt Voraussetzungen für und Anforderungen an Freiräume, es benennt Rahmenbedingungen für freie Räume und stellt Konfliktlinien für Aushandlungsprozesse exemplarisch heraus.

Entwicklung eines Jugend-Checks auf Bundesebene

Die Bundesregierung plant in der aktuellen Legislaturperiode einen Jugend-Check zu entwickeln, um Maßnahmen und Gesetzesvorhaben des Bundes auf ihre Vereinbarkeit mit den Interessen der jungen Generation zu überprüfen.

Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung stärken!

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 3/2016

FORUM JUGENDHILFE 4/2016

mit dem Schwerpunkt: Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag

Projekte