Im Fokus

Wechsel in der Geschäftsführung

Seit dem 1. Januar ist Franziska Porst neue Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ. Die neugeschaffene Position der stellvertretenden Geschäftsführung hat Angela Smessaert inne. Peter Klausch, der die Geschäftsführung seit 1995 innehatte, verabschiedete sich dieses Jahr in den Ruhestand. Er wünscht seiner Nachfolge viel Erfolg und Freude bei den herausforderungsvollen Aufgaben.

 

 

Save The date: Fachforum DJI und AGJ "Zukunft der Erzieherinnenausbildung", 12. Mai 2020 in Hamburg

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) führen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ am 12. Mai 2020 ein Fachforum zur Zukunft der Erzieherinnenausbildung durch. Mit dieser Veranstaltung sollen aktuelle Entwicklungen in der Ausbildungslandschaft aufgegriffen und unter Beteiligung der vielfältigen Akteure im Arbeitsfeld der Kindertagesbetreuung diskutiert werden. Dabei stehen die Kontroversen über eine Diversifizierung der Ausbildungsformate sowie deren Chancen und Risiken ebenso im Mittelpunkt wie alternative Antworten eines zukünftigen Ausbildungssystems auf die zahlenmäßigen Herausforderungen.

Bundesweite Konferenz "Jugendpolitik auf Kurs!?"

Jetzt anmelden! Das AGJ-Projekt "Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik" veranstaltet am 18. & 19.03. 20 eine Jugendpolitische Konferenz in Berlin. Die Veranstaltung gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Jugendpolitik auf Bundes-, Landes, Kommunal- und Europaebene. Es wird dazu eingeladen, sich zu den aktuellen Themen und Handlungsbedarfen der Jugendpolitik auf den verschiedenen Ebenen auszutauschen, zu vernetzen und die Eigenständige Jugendpolitik weiterzuentwickeln. Die bundesweite Veranstaltung richtet sich an jugendpolitische Akteure, Jugendinteressenvertretungen, Politik und Verwaltung sowie Interessierte der Fachöffentlichkeit. Anmeldung bis zum 20.02.2020.

Zwischenruf des Beirates des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und der Bundesstiftung Frühe Hilfen

In dem Zwischenruf wird erklärt: "Die fachliche interdisziplinäre Arbeit des NZFH muss verstetigt werden, um die aufgebauten Strukturen und institutionalisierten Prozesse nicht zu gefährden, was nur gelingen kann, wenn das NZFH weiterhin sowohl von dem Gesundheitswesen als auch von der Kinder- und Jugendhilfe in einer Verantwortungsgemeinschaft getragen wird. Qualitätsentwicklung und -sicherung und die hierin zum Ausdruck kommende Expertise kann auf Dauer nur durch Fachkräfte gewährleistet werden, die in entfristeten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind. Diese Voraussetzung ist bislang nur für die eine Hälfte des NZFH erfüllt, indem die Stellen beim DJI entfristet wurden. Das gilt umgekehrt nicht für die Stellen des NZFH in der BZgA. Dies ist umso unverständlicher, da die Finanzierung dieser Stellen durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen dauerhaft gesichert ist. Aktuell ist damit die gesamte Struktur des NZFH und somit generell der Frühen Hilfen in der gemeinsamen Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens in Frage gestellt! Die Mitglieder des Beirates des NZFH, der auch die Bundesstiftung Frühe Hilfen berät, fordern den Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn auf, sich in den kommenden Haushaltsverhandlungen dafür einzusetzen, dass das NZFH in seinen bestehenden Strukturen dauerhaft sichergestellt wird."

Abschluss des Bundesdialogprozesses „Mitreden – Mitgestalten“ – ein Jahr mit Elefant im Raum

Der einjährige Bundesdialogprozess „Mitreden – Mitgestalten“ ist auf einer Abschlusskonferenz am 10. Dezember 2019 mit Veröffentlichung eines vorläufigen Abschlussberichts und einem Ausblick auf Inhalte des für Anfang 2020 geplanten Referentenentwurfs durch Ministerin Frau Dr. Giffey zu Ende gegangen. In der FORUM Jugendhilfe 3/2019 finden Sie einen Rückblick auf die Inhalte insbesondere der zentralen Arbeitsgruppe des Dialogprozesses.

Positionspapier „Jugendgerechte Bildungslandschaften in ländlichen Räumen“

Mit diesem Positionspapier will die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ die besonderen Bedingungen des Aufwachsens in ländlichen Räumen aus einer kinder- und jugendpolitischen Perspektive thematisieren. Ein Fokus liegt hier unter anderem auf den Herausforderungen und Potentialen ländlicher Räume und dem Beitrag, den Kinder- und Jugendarbeit in ländlichen Räumen und insbesondere in Bildungslandschaften leistet. Das Thema Bildungslandschaften wird in diesem Kontext erneut fachpolitisch thematisiert und aktualisiert. So formuliert die AGJ Kriterien für jugendgerechte Bildungslandschaften und stellt hier die Rolle von Jugendarbeit heraus. Abschließend formuliert die AGJ Handlungsaufforderungen und Positionen für den weiteren Prozess zur Schaffung jugendgerechter Bildungslandschaften in ländlichen Räumen. Das Papier wurde vom Vorstand der AGJ am 12./13.12.2019 beschlossen.

„Gesellschaftliche Anerkennung und Aufwertung der Sozialen Berufe in der Kinder- und Jugendhilfe – Fachkräfte gewinnen, Qualität erhalten und verbessern!“

Mit diesem Positionspapier greift die AGJ die aktuelle Debatte um die Aufwertung der Sozialen Berufe auf und bezieht hierzu aus kinder- und jugendhilfepolitischer Sicht Stellung. Das Papier nimmt dabei die Kinder- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit in den Blick und verfolgt das Ziel, eine höhere gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung der hier Beschäftigten zu erreichen. Bedeutung und Attraktivität des Arbeitsfeldes werden beleuchtet, sowie die Strategien der Bundesregierung zur Aufwertung der Sozialen Berufe diskutiert. Darüber hinaus werden zentrale Forderungen der AGJ in diesem Bereich formuliert.

Prävention im Sozialraum und Inklusion

Der Vorstand der AGJ hat nun eine zweite zusammenführende Stellungnahme auf Grundlage der letzten beiden AGJ-Vorabkommentierungen zu den Themen Prävention im Sozialraum und Inklusion verabschiedet. Er macht damit im Nachgang der Bundes-AG-Sitzungen deutlich, dass die in den Vorabkommentierungen dargelegten Positionen in der AGJ-Gesamt-AG engagierten Personen solche der AGJ sind. Zu ausgewählten Gesichtspunkten wird zudem die Gelegenheit wahrgenommen auf Äußerungen von Mitgliedern der Bundes-AG „SGB VIII: Mitreden - Mitgestalten“ einzugehen. Die AGJ verbindet hiermit das Bestreben, einen stärkeren dialogischen Austausch in den Prozess einzubringen.

Aktuelle Neuerscheinung

FORUM JUGENDHILFE 4/2019

Im Fokus - (Junge) islamische Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe

 

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