Die geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses für 16- und 17-Jährige verschlechtert die Lebensbedingungen von Alleinerziehenden, insbesondere Müttern, und Jugendlichen. Zugleich erhöhen die Einsparungen den Druck auf die Jugendhilfe, denn Armut hat für die Betroffenen gravierende Folgen und löst weitere Hilfebedarfe aus. Es geht deshalb um Jugendpolitik und soziale Gerechtigkeit, Bildungschancen, gesellschaftliche Teilhabe und nicht zuletzt um das Vertrauen einer jungen Generation in die Verlässlichkeit unseres demokratischen Staates.